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English Open - Neil Robertson und Mark Williams spielen Snooker vom anderen Stern
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Publiziert 16/12/2022 um 22:50 GMT+1 Uhr
In einem Match von außergewöhnlicher Klasse erreichte Titelverteidiger Neil Robertson durch ein 5:3 über Mark Williams das Halbfinale der English Open in Brentwood. Fünf Centuries spielten die beiden, darunter auch ein Maximum von Williams, und drei weitere Breaks von mehr als 60 Punkten. In der Vorschlussrunde trifft Robertson nun auf Mark Selby, der Ali Carter ebenfalls mit 5:3 schlug.
Maximum Break: Williams' Gala in voller Länge
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Das Duell zwischen Neil Robertson und Mark Williams bot Offensiv-Snooker und Breakbuilding von allerhöchster Qualität. Alle Frames wurden mit einem hohen Break aus einer Chance heraus gewonnen.
In den ersten drei Frames verschoss Williams eine schwere Rote auf die Mitte und eine lange Rote.
Das reichte für Robertson, um mit Breaks von 78, 97 und 100 Punkten mit 3:0 in Führung zu gehen.
Die Antwort von Williams war brillant: Mit seiner 147 lieferte er das perfekte Break ab. Es war das dritte Maximum für den Waliser und das 183. in der Snooker-Geschichte.
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Sternstunde bei den English Open: Williams gelingt Maximum Break
Quelle: Eurosport
Robertson aber war nicht beeindruckt: Nach einer 102 hatte er wieder drei Frames Vorsprung. Mit Breaks von 67 und 123 Punkten machte Williams es zwar noch einmal spannend, aber eine 127 brachte Robertson ins Ziel.
Selby spielt plötzlich befreit auf
Mark Selby tat sich gegen Ali Carter in den ersten vier Frames schwer. Mit dem 2:2 zum Interval war er gut bedient. Als Carter dann nach der Pause mit einer 77 wieder in Führung ging, war er der haushohe Favorit.
Aber plötzlich spielte Selby befreiter und drehte auf. Mit einer 127 startete er durch und ließ dann weitere Breaks von 68 und 73 Punkten folgen; Carter holte in den letzten drei Frames nur einen Punkt.
Brecel dominiert gegen Trump
Im zweiten Halbfinale trifft Luca Brecel auf Mark Allen. Brecel dominierte Judd Trump nach Belieben und gewann mit 5:1. Allen hat nach dem 5:0 über Viertelfinal-Neuling Ashley Hugill weiter die Chance, seinen dritten Titel in dieser Saison zu holen.
Im Duell zwischen Brecel und Trump gab schon der erste Frame die Richtung vor. Der Belgier hatte eine 62 vorgelegt, verschoss aber Schwarz als Frameball. Trump hatte eine gute Chance, den Frame doch noch zu holen, verschoss dann jedoch einen leichten schwarzen Ball. Davon erholte sich der Engländer nicht mehr. Mit einer 135 erhöhte Brecel auf 2:0 und konnte danach auf die Fehler von Trump warten.
Nervosität bei Hugill
Zum Interval führte Luca Brecel mit 4:0. Nach Wiederbeginn schöpfte Judd Trump mit einer 128 zum 1:4 zwar noch einmal Hoffnung, aber im sechsten Frame nutzte er erneut seine Chancen nicht. Eine 55 war dann die Grundlage für den Sieg von Luca Brecel.
Ashley Hugill schaffte es im ersten Viertelfinale seiner Karriere nie, seine Nervosität abzulegen. Mit Breaks von 62 und 61 Punkten hatte Mark Allen den ersten Frame gewonnen. Im zweiten Durchgang führte Hugill zwar bereits mit 50:0, doch Allen fing ihn noch auf Schwarz ab. Danach hatte Hugill keine Chance mehr. Nur 85 Minuten brauchte der Nordire für seinen Sieg.
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O'Sullivan schießt Spielball vom Tisch und gibt Frame auf
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