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English Open: Judd Trump und Neil Robertson souverän im Achtelfinale - Mark Allen im Decider nervenstark
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Publiziert 14/12/2022 um 17:23 GMT+1 Uhr
Mit einer souveränen Vorstellung ist Judd Trump ins Achtelfinale der English Open eingezogen. Der Engländer bezwang Fraser Patrick in Brentwood 4:0. Dabei setzte er direkt im ersten Frame mit einem Century von 127 Punkten das erste Ausrufezeichen und ließ im zweiten Frame direkt ein 130er-Break folgen. In der Runde der letzten 16 trifft der frühere Weltmeister nun auf Thepchaiya Un-Nooh.
Judd Trump | Snooker | ESP Player Feature
Fotocredit: Getty Images
Ebenfalls zu Null setzte sich Neil Robertson durch. Der Australier schlug Elliot Slessor 4:0, verpasste dabei aber ein Century. Im Interview klagte der Titelverteidiger über die späte Startzeit seines Duells: "Wenn du am Abend das zweite Match spielst und bis 22:00 Uhr warten musst, sollte man eigentlich nicht mehr starten."
Deutlich mehr Mühe hatte der Schotte John Higgins mit Robert Milkins. In einem Match ohne Century spielte Milkins im dritten Frame mit 95 Punkten das höchste Break des Abends. Erst im Decider schaffte Higgins den Sprung ins Achtelfinale, wo er auf Jack Lisowski oder Ali Carter trifft.
Ebenfalls erst im Decider entschieden wurde das Kracherduell zwischen Mark Allen und Ding Junhui. Allen, der am Vortag mit zwei Total Clearances gegen Dylan Emery brilliert hatte, setzte sich 4:3 durch. Im Decider drehte Allen auf und spielte mit einem Break von 113 Punkten sein erstes Century.
Auch Mark Selby schaffte mit einem ungefährdeten 4:1 gegen Wu Yize den Sprung in die nächste Runde, stellte bereits im ersten Frame mit einem Century von 102 Punkten die Weichen auf Sieg. Überraschend musste dagegen Kyren Wilson die Segel streichen. Der 30-jährige Engländer verlor in der dritten Runde 1:4 gegen Jamie Jones.
O'Sullivan trotzt Fehlstart
Ronnie O'Sullivan hat derweil die dritte Runde der English Open erreicht. Zum Auftakt in Brentwood bezwang "The Rocket" den Thailänder Dechawat Poomjaeng 4:2, hatte dabei aber mehr Probleme als erwartet.
Nach einem Fehlstart lag der Engländer 0:2 zurück, wendete das Blatt dann aber, spielte im fünften Frame mit einem 104er-Break das einzige Century im Match und ging erstmals in Front.
Mit einem Break von 76 Punkten machte die 47 Jahre alte Snooker-Legende den Einzug in die zweite Runde klar. Dort trifft der an Nummer zwei gesetzte Engländer am Donnerstag auf seinen Landsmann Martin Gould.
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Quelle: Eurosport
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