Dreimal war Lu Haotian jeweils mit einem hohen Break in Führung gegangen, dreimal schaffte Mark Selby aber auch den sofortigen Ausgleich.
Ein Schlüsselframe war der vierte Durchgang: Lu hatte eine 62 vorgelegt, doch mit einer brillanten Clearance von 68 Punkten schaffte Selby den Ausgleich.
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Das 3:3 machte er dann dank einer 111. Der Entscheidungsframe entwickelte sich aber zu einem harten Kampf, der erst auf die Farben entschieden wurde. Mit Braun und Blau sorgte Selby dafür, dass Lu Snooker brauchte. Aufatmen konnte er aber erst, nachdem er etwas später auch Pink lochte.

Becel überzeugt

Luca Brecel steigerte sich gegenüber den vorherigen Runden deutlich. Nachdem er zuvor zweimal mit 4:3 gewonnen hatte, setzte er sich gegen Chris Wakelin mt 4:1 durch. Die Fehlerquote des Belgiers, der Top-Breaks von 75 und 71 Punkten spielte, war deutlich niedriger als an den Tagen zuvor und er spielte befreiter auf. Im Achtelfinale trifft er nun auf Stuart Bingham, der Graeme Dott mit 4:0 klar in die Schranken verwies.
Gerade noch einmal en Kopf aus der Schlinge gezogen hat Judd Trump bei seinem 4:3 über Martin O'Donnell. O'Donnell hatte dank einer 70 den ersten Frame gewonnen, doch mit einer 106 glich der Titelverteidiger wieder aus. Dann aber zog der Außenseiter auf 3:1 davon; dabei profitierte er durch überraschend viele Fehler seines Gegners. Mit einer 110 leitete Trump jedoch die Wende ein und setzte O'Donnell zunehmend unter Druck. Trump trifft nun auf David Gilbert, der bei seinem 4:1 über Chen Zifan ebenfalls zwei Centuries schaffte.

Higgins aus dem Rennen

John Higgins dagegen ist überraschend mit 1:4 an Mark Davis gescheitert. Den ersten Frame hatte Higgins noch mit einer für ihn so typischen Clearance von 58 Punkten auf Schwarz geholt. Danach jedoch lief nicht mehr viel beim Schotten zusammen; weit war er von der Gala-Form des Vortages entfernt. Davis erarbeitete sich die nächsten Frames zum 2:1 und gab dann mit einer 80 zum 3:1 Gas. Ein Fluke von Davis war dann im fünften Frame der Einstieg in das entscheidende Break von 92 Punkten.
Neil Robertson zeigte erneut seine ansteigende Form und krönte sein 4:0 über Peter Ebdon mit einer 129. Ben Woollaston spielte bei seinem 4:3 über Gerard Greene zwei Centuries; das erste davon war das 100. Hunderter-Break seiner Karriere.

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