European Masters | Jimmy Robertson gewinnt sein erstes Halbfinale

Der Traum geht weiter: Jimmy Robertson hat beim European Masters das Halbfinale gewonnen. Nach seinem 6:4 über Mark King steht er im belgischen Lommel im Endspiel. Robertson hatte zuvor noch nie die Vorschlussrunde bei einem Ranking-Turnier erreicht. Nicht nur Nervenstärke, sondern auch Klasse bewies Robertson. Im Finale trifft er auf Joe Perry, der Anthony Hamilton mit 6:3 schlug.

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Fotocredit: Eurosport

Das Duell zwischen Jimmy Robertson und Mark King war reich an Wendungen. Robertson zeigte wenig Anfangsnervosität, während King anfangs gar nicht zu seinem Spiel fand. Mit einer 99 holte Robertson den ersten Frame und erhöhte anschließend auf 2:0.
Erst im dritten Frame lief es bei King besser. Prompt spielte er eine 72 zum 1:2 und glich bis zur Pause aus. Als er nach Wiederbeginn auf 3:2 erhöhte schien er gar davonziehen zu können.

Brillanter Snooker von Jimmy Robertson

Doch der sechste Frame brachte eine erneute Wendung. Auf Schwarz glich Jimmy Robertson zum 3:3 aus und lieferte anschließend rasante Breaks von 82 und 132 Punkten zum 5:3 ab.
Doch beide Spieler geizten nicht mit spektakulären Bällen.
Im neunten Frame war es Mark King, der so eine 97 schaffte und wieder hoffen durfte. Doch ein brillanter Snooker hinter Gelb ermöglichte Robertson im zehnten Frame den Sieg.

Perry-Sieg fällt zu hoch aus

Joe Perry und Anthony Hamilton lieferten sich über weite Strecken ein recht nervöses Duell; beiden war anzumerken, wie viel für sie an diesem Match hing. Der Sieg von Perry ist am Ende vielleicht zu hoch ausgefallen, aber die Fehlerquote von Hamilton war zwischenzeitlich zu hoch.
Mit einem Top-Break von 70 Punkten hatte Hamilton die ersten beiden Frames gewonnen, aber Perry leitete mit einer 72 die Wende ein und glich bis zum Interval aus.
Der fünfte Frame war dann aber bitter für Perry: Er hatte zwar eine 64 vorgelegt, aber Hamilton konterte mit einer Clearance von 67 Punkten und holte sich so die Führung zurück.

Hamilton hat Pech mit einem Kick

Im nächsten Frame revanchierte sich Joe Perry dann aber allerdings. Anthony Hamilton hatte eine 47 vorgelegt, doch Perry glich mit einer 70 aus.
Im siebten Frame hatte Hamilton Pech mit einem Kick, so dass Perry erstmals in Führung ging. Danach war Hamilton geschlagen.
Im achten Frame nutzte er seine Chancen nicht, und im neunten Durchgang machte Perry aus seiner ersten Chance nach einem Safe-Fehler des Sheriffs eine 74 und holte so seinen vierten Frame in Folge zum 6:3.
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