Dank Breaks von 54, 80 und 51 Punkten war Lei, der es 2019 als 15-Jähriger auf die Maintour geschafft hatte, mit 3:1 in Führung gegangen. Auf Pink schaffte Robertson das 2:3 und rettete sich so in den sechsten Frame. Auch da hatte der Australier eine Chance, doch nach 36 Punkten klappte der Split nicht und eine riskante Rote landete nicht in der Mitteltasche. Lei machte aus der Chance 56 Punkte, die am Ende ausreichten.
Thepchaiya Un-Nooh setzte sich in seinem Auftaktmatch in Milton Keynes gegen den sehr nervös spielenden Tour-Neuling Sean Maddocks mit 4:0 durch. Die Vorentscheidung fiel im dritten Frame. Maddocks führte da schon mit 68:17, aber mit einer nervenstarken Clearance von 51 Punkte erzwang Un-Nooh eine Re-spotted Black und holte dann auch die sieben Punkte für die zusätzliche Schwarze.

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Nur wenig mehr als eine Stunde brauchte Stuart Bingham, um gegen Gerard Greene mit 4:0 zu gewinnen. Typisch war der letzte Frame: Greene verschoss eine lange Rote, und Bingham machte daraus das entscheidende Break von 86 Punkten, zugleich das höchste Break im Match. Schnell war auch Anthony McGill bei seinem 4:0 über Louis Heathcote. Der Schotte spielte dabei Breaks von 80, 76, 99 und 118 Punkten. Heathcote holte im gesamten Match nur 32 Zähler.
Nur eineinhalb Wochen nach seinem überraschenden Triumph bei den Welsh Open musste Jordan Brown mit seinem 3:4 gegen Rod Lawler einen Rückschlag hinnehmen. Lawler war mit 3:1 in Führung gegangen, doch dank Breaks von 88 und 92 Punkten rettete sich Brown in den siebten Frame. Da aber legte Lawler mit einer 69 den Grundstein zum Sieg.

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Eine Enttäuschung war das 3:4 gegen Jak Jones auch für Ryan Day. Der hatte nach dem 0:2 drei Frames in Folge gewonnen, doch Jones holte sich die letzten beiden Durchgänge.
Auch Simon Lichtenberg schied im Decider aus. Gegen Lu Ning führte der Berliner bereits mit 3:2 und hatte auch im sechsten und siebten Frame seine Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Lu holte sich mit einer 69 den Ausgleich und legte mit einer 54 den Grundstein im Decider. Am Ende setzte sich der Chinese mit 4:3 durch.
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