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International Championship: Mark Allen zum zweiten Mal im Finale von Daqing

Allen zum zweiten Mal im Finale von Daqing

02/11/2018 um 16:08Aktualisiert 02/11/2018 um 16:09

Mark Allen steht im zweiten Jahr in Folge im Finale der International Championship. In einem rasanten Halbfinale setzte er sich in Daqing mit 9:6 gegen Matthew Stevens durch. Im Vorjahr hatte Allen das Endspiel gegen Mark Selby mit 7:10 verloren. Am Sonntag trifft er nun im Finale auf Neil Robertson oder Jack Lisowski. Die beiden bestreiten am Samstag das zweite Match der Vorschlussrunde.

Matthew Stevens hielt in seinem ersten Halbfinale seit mehr als fünf Jahren durchaus über weite Strecken mit. Immerhin drei Centuries und drei weitere Breaks von mehr als 50 Punkten gelangen dem Waliser. Bei den knappen und umkämpften Frames hatte aber meist Mark Allen die Nase vorne; das gab am Ende den Ausschlag.

Allen hatte den ersten Frame dank einer 75 gewonnen, doch Stevens holte die nächsten drei Durchgänge mit Breaks von 59, 70 und 86 Punkten. Die restlichen vier Frames der ersten Session sicherte sich aber Allen.

Neuntes Century für Mark Allen

Der Nordire spielte dabei mit einer 120 auch sein neuntes Century in dieser Woche und ging mit einer 5:3-Führung in die Entscheidung am Abend.

Video - International Championships: Allen ganz zielsicher

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Zu Beginn der zweiten Session erhöhte Mark Allen zwar zunächst einmal auf 6:3, aber dann wurde es richtig rasant. Mit Breaks von 110 und 144 Punkten kam Matthew Stevens wieder heran, doch Allen konterte mit einer 102. Die Antwort von Stevens kam prompt mit 115 Punkten in Serie.

Eine Vorentscheidung fiel im 14. Frame: Stevens hatte die erste Chance, doch nach einer 44 musste er den Tisch verlassen. Allen spielte eine 85 und war so mit 8:6 bis auf einen Frame an den Sieg herangekommen. Dann dominierte der Nordire auch den 15. Durchgang und gewann ihn klar.

Video - Allen schlägt zurück und schnappt sich achten Frame gegen Stevens

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Matthew Stevens oft im Halbfinale raus

Mark Allen steht damit zum achten Mal in seiner Karriere im Finale eines Weltranglisten-Turnieres und hat am Sonntag die Chance, das Siegerpreisgeld von 175.000,- Pfund abzuräumen (etwa 200.000 Euro).

Setzt er sich am Sonntag durch wäre dies für ihn der vierte Ranking-Titel; zwei der drei vorherigen hat er auch schon in China gewonnen.

Matthew Stevens dagegen hat nun zwölf seiner 20 Halbfinals verloren.

Video - Die wird doch nicht...? Unglaublicher Glücksstoß von Lisowski

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