Welsh Open: Mark Williams zieht souverän ins Achtelfinale ein - Kyren Wilson scheitert krachend an Zhou Yuelong

Der Waliser Mark Williams hat bei seinem Heimturnier, den Welsh Open, mit einem klaren 4:1-Sieg gegen Martin O'Donnell das Achtelfinale erreicht. Der Lokalmatador und zweimalige Sieger des Turniers hatte im Verlauf der Partie wenig Probleme gegen den Finalisten von 2024. Sein Gegner in der Runde der letzten 16 ist Barry Hawkins. Kyren Wilson ist hingegen krachend an Zhou Yuelong gescheitert.

Souverän ins Achtelfinale: Williams schlägt O'Donnell

Quelle: Eurosport

Williams konnte sein Heimturnier schon zweimal gewinnen, zuletzt allerdings 1999. Auf dem Weg zum dritten Titel führte er schnell mit 3:0 gegen O'Donnell.
Sein englischer Kontrahent spielte fehleranfällig und kam zu Beginn der Partie wenig in die Gänge. Dem dreifachen Weltmeister und Finalist des Vorjahres genügte eine durchschnittliche Leistung, um ins Achtelfinale einzuziehen.
Auch sein Niveau ließ im Spielverlauf etwas nach, die Frames dauerten immer länger. Bei 0:3 aus seiner Sicht konnte O'Donnell verkürzen, davon ließ sich Williams jedoch nicht beeindrucken und sicherte sich den Sieg.
"Ich denke, ich habe okay gespielt. Ich hatte ein paar gute Breaks und ein paar gute lange Pots, aber am Ende waren die Bedingungen etwas schwer. Die Bälle sprangen von den Banden ab", resümierte Williams nach dem Erfolg bei "TNT Sports".

Hawkins wartet im Achtelfinale

Außerdem sprach der Waliser die Probleme an: "Am ersten Tag haben sich die Tische noch gut angefühlt, aber jetzt haben sie sich komisch und kalt angefühlt. Ich denke, es hilft, wenn die Bälle nach jedem Spiel gewärmt und sauber gemacht werden", sagte der 50-Jährige.
Im Spiel sah man Williams immer wieder auf Eis kauen, das hat einen besonderen Grund, wie er danach mit einem kleinen Grinsen erklärte: "Es ist für mich besser als Wasser. Wenn ich eine halbe Flasche Wasser trinke, muss ich auf die Toilette und dann gehe ich nach jeden Frame. Auf Eis kauen hält mich frisch. Das mache ich jetzt auch schon etwas länger."
Im Achtelfinale wartet Barry Hawkins, der sich gegen den Chinesen Junxu Pang durchsetzte. Im Viertelfinale könnte in Llandudno ein walisisches Duell warten. Jak Jones gewann seine Partie in der Runde der letzten 32 gegen Anthony McGill.
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Wilson kann es nicht glauben: Starker Pot von Zhou

Quelle: Eurosport

Wilson scheitert krachend an Zhou

Kyren Wilson steht hingegen nicht in der Runde der letzten 16. Der Weltranglistenzweite verlor 1:4 gegen den Chinesen Zhou Yuelong. Der Engländer fand dabei nie richtig in sein Spiel.
Schnell führte Zhou mit 3:0. Wilson konnte da insgesamt überhaupt nur zwei mickrige Pünktchen in den drei Durchgängen entgegensetzen.
Auch der vierte Frame, den einzigen, den "The Warrior" gewann, brachte ihn nicht zurück in die Spur. Auf das 75er-Break im vierten Durchgang folgten nur acht Punkte im fünften. Zhou konnte somit mühelos ins Achtelfinale einziehen und trifft dort auf Sam Craige, der gegen Gary Wilson weiterkam.
Das Aus von Wilson ist nach dem Scheitern von Mark Selby und Shaun Murphy in Runde eins bereits die dritte große Überraschung.
Neil Robertson und Zhao Xintong konnten, anders als die drei Engländer, den Einzug ins Achtelfinale feiern. Robertson setzte sich souverän 4:1 gegen den Iraner Hossein Vafaei durch, Weltmeister Zhao gewann 4:2 gegen das Wunderkind Stan Moody.
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Robertson im Glück: Australier mit Wahnsinnsfluke

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Da ist eine Menge Frust dabei: Lisowski feuert Weiß vom Tisch

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