Snooker-WM: Zhao Xintong scheitert im Viertelfinale an Shaun Murphy - Crucible-Fluch hält auch 2026 an
Update 30/04/2026 um 01:08 GMT+2 Uhr
Auch bei der Snooker-WM 2026 geht der Crucible-Fluch weiter. Noch nie hat ein Spieler, der zum ersten Mal Weltmeister wurde, es geschafft, seinen Titel im darauffolgenden Jahr zu verteidigen - zumindest seit dem Standortwechsel der Weltmeisterschaft nach Sheffield 1977. Im Viertelfinale erwischte der Fluch Zhao Xintong. Der amtierende Weltmeister verlor mit 10:13 gegen Shaun Murphy.
"Knochentrocken": Murphy gelingt Mega-Trickshot
Quelle: Eurosport
Mit einem 8:8 gingen Zhao und Murphy in die entscheidende Session am Mittwochnachmittag – doch dann übernahm der Engländer klar die Kontrolle.
In vier seiner fünf gewonnenen Frames spielte Murphy Breaks von über 60 Punkten (96/80/70/69) und präsentierte sich dabei äußerst fokussiert. Der Halbfinaleinzug war die logische Konsequenz.
"Shaun hat mich stark unter Druck gesetzt und perfektes Snooker gespielt. Er hat den Sieg verdient", sagte Zhao der "BBC".
Der Chinese habe "als Titelverteidiger zwar etwas Druck gespürt, aber es ging mir trotzdem gut". Als amtierender Weltmeister mühte er sich bereits gegen Liam Highfield (10:7) in der ersten Runde und gegen Landsmann Ding Junhui (13:9) im Achtelfinale weiter.
Gegen den konstant starken Murphy reichte diese Form schließlich nicht mehr aus. Damit steht fest: Auch 2026 wird der Crucible-Fluch nicht gebrochen – und die Snooker-WM bekommt einen neuen Weltmeister.
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"Ein Trio an Roten": Zhao gelingt Kunststück bei WM
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Allen steht im Halbfinale
Vielleicht ist es in diesem Hinblick das Jahr von Mark Allen. Der Nordire darf jedenfalls hoffen - zumal er in der letzten "Mini-Session" seines Viertelfinals gegen Barry Hawkins überragend spielte und drei der vier Frames holte.
Der Lohn: Aus einem Zwischenstand von 10:10 machte der 40-Jährige einen 13:11-Sieg. Zuvor ging auch dieses Match mit einem 8:8 in die entscheidende Session.
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Traumstoß und brutaler Fehler: Hawkins leidet im WM-Viertelfinale
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Vorentscheidend war dann der 23. Frame: Allen gelang ein Century Break, das ihm die 12:11-Führung einbrachte. Im anschließenden Frame machte der Nordire das Weiterkommen klar.
Yize beendet Vafaeis Traumlauf
Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft "The Pistol" auf Wu Yize, der den Traumlauf von Hossein Vafaei beendete.
Der Iraner überzeugte bei der WM und gewann als einziger nicht gesetzter Spieler in der ersten Runde. Im Achtelfinale gelang ihm dann der Überraschungscoup mit einem starken Comeback gegen Judd Trump.
Gegen Wu ging Vafaei zum Ende die Puste aus. Der 31-Jährige verlor im Viertelfinale 8:13.
Higgins jagt Altersrekord
Das letzte Halbfinal-Ticket sicherte sich John Higgins im Viertelfinale gegen Neil Robertson. In einem hochdramatischen Spiel hatte der Schotte am Ende das Glück auf seiner Seite und gewann mit 13:10.
Dabei bewies der Altmeister, der sich bei der WM zum ältesten Weltmeister aller Zeiten krönen könnte, erneut Comeback-Qualitäten. Nachdem der 50-Jährige im Achtelfinale Ronnie O'Sullivan nach einem 4:9-Rückstand noch schlug, besiegte er diesmal Robertson nach einem 7:9-Zwischenstand.
In der entscheidenden Session gewann Higgins sechs von sieben Frames und zeigte eine starke Vorstellung. Allerdings war sein australischer Gegner auch vom Pech verfolgt.
Gleich zweimal war Robertson in einer aussichtsreichen Position, um sich einen Durchgang zu schnappen, allerdings fiel in dieser Phase auch zweimal der Spielball.
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Ist das bitter: Schwarz bringt Spielball auf Abwege
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Robertson mit Mega-Pot
Trotzdem zeigte auch der Weltranglistendritte phasenweise auf Top-Niveau und hatte einen der besten Stöße des Turniers. Im 22. Frame spielte Robertson eine Rote vom unteren Rand weg, nutzte erst die Bande, dann Gelb für eine weitere Richtungsänderung und versenkte den Ball in der Mitteltasche.
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"Hat er den gewollt?": Robertson mit Wahnsinns-Pot
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Aber auch das nützte nichts, der Durchgang ging mit 58:59 verloren. Im letzten Frame der Partie reichte Higgins dann ein 53er-Break zum Sieg.
Im Halbfinale trifft der Schotte am Donnerstag auf Murphy (live bei Eurosport und HBO Max).
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Mit Century Break zur Vorentscheidung: Allen stark gegen Hawkins
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