Eurosport-Experten Lukas Kleckers und Felix Frede blicken auf Jahr 2026 für Snooker-Superstar Ronnie "The Rocket" O'Sullivan

Was kann die Snooker-Welt im Jahr 2026 von Ronnie O’Sullivan erwarten? Die Eurosport Experten Lukas Kleckers und Felix Frede versuchen, Ordnung in ein Geflecht aus Rätseln um seine Form, spontanen Absagen und legendärer Genialität zu bringen. Die beiden zeichnen das Bild eines Superstars, der zwischen Selbstzweifeln, Routine und dem Traum vom achten WM Titel hin und herpendelt.

O'Sullivan schonungslos: "Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte ..."

Quelle: Eurosport

Eine der spannendsten Fragen für das Jahr 2026 ist für Eurosport-Experte Lukas Kleckers die nach Ronnie O’Sullivan. Die laufende Saison sei für "The Rocket" – gemessen an seinen Maßstäben – "eher zum Vergessen". Zwar habe O’Sullivan gute Matches gezeigt, doch fehlten ihm Selbstverständlichkeit und Selbstbewusstsein früherer Tage. Dennoch glaubt Kleckers an den siebenmaligen Weltmeister: "Ich bin sicher, dass er wieder herauskommt."
Experten-Kollege Felix Frede sieht O’Sullivans Planung nahezu komplett auf die Weltmeisterschaft ausgerichtet: "Er wird frisch zur WM wieder da sein und bis dahin sehr wenige Turniere spielen." Für O’Sullivan sei es mental schwierig, sich abseits der WM und lukrativer Events in China und Saudi-Arabien zu motivieren. "Sein großes Ziel ist der achte Titel", betont Frede.

Widersprüchliche Signale und große Vorfreude

Für Frede ist O‘Sullivan "sehr ambivalent". Er verweist auf widersprüchliche Signale: "Es gibt immer widersprüchliche Berichte darüber, ob er gerade viel trainiert oder sich seine Tischzeit allein über Exhibitions holt." Der Heyball‑Abstecher sei für ihn eher "Sponsorenevent als ernsthafter Sportartwechsel". Entscheidender sei O’Sullivans innere Bindung zu "seinem" Sport: "Am Ende des Tages liebt Ronnie Snooker, und es hat ihn sein ganzes Leben begleitet."
Kleckers wiederum unterstreicht die Unberechenbarkeit bei einem der besten, aber auch kontroversesten Spieler der Snooker-Geschichte: "Bei Ronnie ist es sehr schwierig einzuschätzen, wie seine Form wirklich ist." Die Masters‑Absage sei "sehr überraschend" gekommen, doch an der WM‑Teilnahme zweifelt er nicht: "Eine Weltmeisterschaft wird er sich nicht entgehen lassen." Auch wenn seine kurzfristigen Entscheidungen "unschön für Veranstalter und Fans" seien, bleibe eines konstant: "Ein Turnier ist besonders, wenn Ronnie in Topform daran teilnimmt. Darauf freuen sich die Fans und ich mich auch."
"Snooker ist ein Stück weit unabhängig von Ronnie geworden"
Und doch – so hebt Kleckers hervor – emanzipiert sich der Snookersport aktuell von seiner Gallionsfigur: "Snooker ist sehr vielseitig und dadurch auch ein Stück weit unabhängig von Ronnie O'Sullivan geworden." Wie unabhängig Snooker von O’Sullivan wirklich ist, kann schon das Jahr 2026 zeigen.
Was die Eurosport-Experten ansonsten vom Snookerjahr 2026 erwarten, lesen Sie hier: Snooker 2026 im Expertencheck: Kleckers und Frede über WM‑Visionen und Zukunftsfragen

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Top 2025: Die zehn besten Snooker-Stöße des Jahres

Quelle: Eurosport


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