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Snooker: Kyren Wilson gewinnt Paul Hunter Classic nach 0:2-Rückstand
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Publiziert 26/08/2018 um 23:20 GMT+2 Uhr
Kyren Wilson hat das Paul Hunter Classic in Fürth gewonnen. Im Finale schlug der "Warrior" Peter Ebdon nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2 und holte so seinen zweiten Titel nach dem Shanghai Masters 2015. Seine letzten drei Endspiele hatte er alle verloren. Mit Sohn Finley auf dem Arm nahm Kyren Wilson die Trophäe aus den Händen von Alan Hunter entgegen, dem Vater von Paul Hunter.
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Mit dem Gewinn des Titels in der Fürther Stadthalle löste Kyren Wilson auch das Ticket für das Champion of Champions später in diesem Jahr. Dabei begann das Finale nicht vielversprechend für ihn. Beiden war anzumerken, dass sie das Spiel des Anderen ganz genau kennen, weil sie häufig zusammen trainieren. So war der erste Frame sehr umkämpft. Peter Ebdon ging auf die Farben mit 1:0 in Führung und erhöhte im Anschluss dank einer 66 auf 2:0.
Erst im dritten Frame fand Kyren Wilson ins Match, als er auf Schwarz das 1:2 schaffte. Pink aus einem flachen Winkel auf die Mitte und dann die Stellung auf Schwarz waren der Schlüssel. Mit einer 120 glich Wilson dann aus. Im fünften Frame hatte Peter Ebdon dann wieder mehr Spielanteile, aber beim Weltmeister von 2002 schlichen sich einige Fehler ein. Wilson nutzte das, um erstmals in Führung zu gehen, und machte im sechsten Frame mit Breaks von 68 und 57 Punkten den Sieg perfekt. Den Einstieg in die 68 schaffte er allerdings nur mit einem Zufallstreffer. Seine zweite Chance bekam er, als Ebdon einmal mehr einen Ball falsch anspielte.
Halbfinalthriller gegen Lines
Kyren Wilson hatte zuvor vor dem begeisterten Publikum im Halbfinale einen Thriller gegen Peter Lines mit 4:3 gewonnen. Wilson hatte die ersten beiden Frames geholt, dann aber gewann Lines im ersten Halbfinale seiner Karriere drei Frames in Folge. Im sechsten Durchgang schien er sogar kurz vor dem Sieg zu stehen, doch mit einer brillanten Clearance von Grün bis Schwarz rettete sich Wilson in den Decider und legte da dann eine 64 vor. Beide hatten auch schon im Viertelfinale über die volle Distanz gehen müssen. Wilson holte den siebten Frame gegen Daniel Wells auf die Farben. Lines hatte gegen Jack Lisowski gar ein 0:3 gedreht und gewann dabei den entscheidenden Frame auf eine Re-spotted Black.
Peter Ebdon hatte sein erstes Ranking-Finale seit sechs Jahren durch ein 4:1 über Scott Donaldson erreicht. Der Schotte hatte den ersten Frame gewonnen, aber dann holte sich der englische Ex-Weltmeister vier Durchgänge in Folge. Im Viertelfinale hatte Ebdon zuvor Lee Walker ebenfalls mit 4:1 ausgeschaltet. Erfolgreichster Amateur beim Paul Hunter Classic war Jackson Page. Der 17-jährige Waliser erreichte immerhin das Achtelfinale, scheiterte da aber mit 2:4 an Scott Donaldson.
Alle Sonntags-Ergebnisse aus Fürth:
Finale
Halbfinale
Viertelfinale
Achtelfinale
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