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Players Championship | Robertson mit Brillanz ins Finale, O’Sullivan gewinnt Klassiker
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Publiziert 08/03/2019 um 23:56 GMT+1 Uhr
Neil Robertson hat in einem mitreißenden Halbfinale gegen Judd Trump mit 6:4 das Endspiel bei der Players Championship im englischen Preston erreicht. Vor allem nach dem Interval spielte der Australier brillant. Zuvor hatte Ronnie O’Sullivan in der Guild Hall den letzten Platz im Halbfinale durch ein 6:4 über John Higgins geholt. O’Sullivan schraubte dabei die Zahl seiner Centuries auf 997.
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Mit Neil Robertson und Judd Trump trafen in der Vorschlussrunde nicht nur zwei Spieler aufeinander, die in den vergangenen Wochen ihre gute Form bewiesen hatten. Beide waren auch an diesem Abend bestens aufgelegt.
Die Phase vor der Pause gehörte dabei Trump. Mit Breaks von 62 und 100 Punkten hatte der die ersten beiden Frames gewonnen. Robertson verkürzte zwar dank einer 71, doch den vierten Frame gewann der Engländer wieder zu Null. Der Australier hatte in dieser Phase aber nicht viel verkehrt gemacht.
Nach dem Interval drehte Neil Robertson mit einer 140 auf, dem neuen höchsten Break bei der Players Championship. In den nächsten beiden Frames hatte Judd Trump zwar jeweils noch die Chance bekommen, den Durchgang zu stehlen, aber Robertson gewann nicht nur diese beiden Frames, sondern erhöhte dann mit einer 68 auf 5:3.
Trump verkürzte noch einmal, aber im zehnten Frame zeigte Robertson erneut nicht nur starkes Lochspiel, sondern bot auch taktisch Weltklasse. Ein Break von 59 Punkten brachte ihn dann ins Finale.
O’Sullivan nähert sich magischer Zahl
Im Klassiker zwischen Ronnie O’Sullivan und John Higgins zeigten beide zunächst sehr viel Respekt voreinander. Titelverteidiger O’Sullivan war mit 2:1 in Führung gegangen. Der echte Schlagabtausch wurde dann aber durch John Higgins mit einer 96 zum 2:2 eingeleitet.
Nach der Pause konterte O’Sullivan jedoch mit Breaks von 101 und 92 Punkten zum 4:2. Dann war wieder der Schotte an der Reihe: Breaks von 65 und 61 Zählern brachten ihn auf 3:4 heran. Die Antwort von O’Sullivan war eine 116, das 997. Century seiner Karriere; damit fehlen ihm nur noch drei zur magischen Zahl von 1000 Breaks von 100 oder mehr Punkten.
Im neunten Frame hatten beide Chancen, aber es war John Higgins, der auf 4:5 verkürzte und so noch hoffen konnte. Im nächsten Durchgang legte O’Sullivan dann aber eine 53 vor, nachdem Higgins Pink verschossen hatte. Der Schotte bekam noch eine Chance, ließ aber die letzte Rote direkt vor der gelben Tasche liegen. O’Sullivan hatte damit keine Mühe.
Im Halbfinale trifft der Titelverteidiger nun am Samstagabend auf Mark Allen, die Nummer eins der Setzliste. Higgins dagegen verpasste durch die Niederlage die Qualifikation zur Tour Championship, dem Turnier der acht besten Spieler dieser Saison.
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