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Perry schlägt Robertson - Trump jetzt wieder gegen Higgins

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Joe Perry | Snooker | ESP Player Feature

Fotocredit: Getty Images

VonRolf Kalb
25/02/2020 Am 23:12 | Update 25/02/2020 Am 23:12
@Rolf_Kalb

Joe Perry sorgte mit seinem 6:4 über Neil Robertson für die erste echte Überraschung bei der Players Championship im englischen Southport. Drei Centuries und eine 84 reichten dem Australier eben nur zum Gewinn von vier Frames. Perry, der über weite Strecken seine Chancen gut nutzte, überholt durch den Sieg in der Weltrangliste Ali Carter und kehrt damit zunächst einmal in die Top 16 zurück.

Der "Gentleman" hatte den ersten Frame gewonnen, doch Robertson konterte mit einer 140. Danach aber nutzte Perry kleine Schwächen des Australiers konsequent aus und gewann unter anderem mit Breaks von 66, 61 und 68 Punkten vier Frames in Folge zum 5:1. Doch dann setzte Robertson zu einem Sturmlauf an: Mit Breaks von 119, 127 und 84 Punkten verkürzte er auf 4:5. In dieser Phase verschoss er wirklich keinen einzigen Ball. Erst im zehnten Frame bekam auch Perry wieder Tischzeit. Trotzdem hatte Robertson die Chance zum Ausgleich, verschoss aber Blau mit dem Hilfsqueue. Perry lochte die letzten drei Farben und stand so im Viertelfinale.

Dort trifft er auf Yan Bingtao, der Kyren Wilson mit 6:2 schlug. Breaks von 80, 90, 58 und 57 Punkten spielte der erst 20-jährige Chinese dabei. Den letzten Frame aber gewann er auf Schwarz, obwohl er schon einen klaren Rückstand hatte.

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Neuauflage des WM-Finals von 2019 im Viertelfinale

Judd Trump erreichte das Viertelfinale in Southport in einem hochklassigen Match mit einem 6:3 über den frischgebackenen Shootout-Champion Michael Holt. Der "Hitman" hatte am Ende eine Lochquote von 95 Prozent, aber selbst das reichte nicht. Mit einer 130 und einer 64 aus einem chaotischen Bild war Trump mit 2:0 in Führung gegangen. Nach dem 1:2 hatte Holt auch die Chance zum Ausgleich, zeigte einen Durchstoß auf Grün aber selber an. Trump baute seine Führung so auf 3:1 durch und erhöhte dank einer 93 gar auf 4:1.

Die 128 von Michael Holt zum 2:4 konterte Judd Trump mit einer 75. Die Chance zum 6:2 vergab der Weltmeister, als er im achten Frame eine machbare Rote auf die Mitte verschoss. Mit einer nervenstarken Clearance von 56 Punkten rettete sich Holt in den neunten Frame. Dort hatte er auch die erste Chance, schaffte aber nur 38 Punkte. Mit einer 76 beendete Trump schließlich die Partie.

Im Viertelfinale trifft er nun in einer Wiederauflage des WM-Finals von 2019 auf John Higgins. Der viermalige Weltmeister erreichte die Runde der letzten acht durch ein 6:2 über Graeme Dott. Bis zum 2:2 war das Duell der beiden Schotten ein zäher Kampf. Nachdem sich Higgins dann aber mit 3:2 zum dritten Mal die Führung geholt hatte, zog er im Anschluss dank Breaks von 84 und 60 Punkten auf 5:2 davon, ehe er auch den achten Frame dominierte.

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