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Riga Masters: Kein Spieler aus den Top 16 im Viertelfinale

Riga Masters: Kein Spieler aus den Top 16 im Viertelfinale

28/07/2019 um 00:19

Im Viertelfinale des Riga Masters ist kein Spieler aus den Top 16 der Rangliste dabei. Am Samstag scheiterten mit Mark Williams, Mark Selby und Jack Lisowski die letzten aus diesem Elitekreis. Damit ist der Titelkampf in Riga absolut offen. Von den acht letzten Spielern haben bisher nur Mark King und Matt Selt überhaupt schon einmal einen Titel geholt, und die treffen im Viertelfinale aufeinander.

Mark Williams war der erste Top-Spieler, der seine Hoffnungen in Riga begraben musste. Der Waliser knüpfte nicht an seine Leistungen vom Vortag an und war gegen Luo Honghao klar der schlechtere Spieler. Das 4:1 für den ehemaligen chinesischen Amateur-Weltmeister war auch in der Höhe verdient.

Luo überzeugte dann auch im Achtelfinale und ließ Gary Wilson mit 4:0 keine Chance. Im Viertelfinale trifft er nun auf Kurt Maflin, der sein 4:1 über Thepchaiya Un-Nooh mit einer 112 beendete.

Im Achtelfinale verabschiedete sich dann auch Mark Selby. Der hatte ja die ersten beiden Runden kampflos überstanden. Gegen Graeme Dott fehlte ihm sichtlich Spielpraxis, sodass er mit 0:3 in Rückstand geriet. Das konnte er dann aber noch drehen und setzte sich mit 4:3 durch.

Gegen Stuart Carrington erwischte er einen guten Start und ging mit 2:0 in Führung. Dann aber hatte der langjährige Weltranglisten-Erste wohl sein Pulver verschossen; Carrington gewann vier Frames in Folge. Der trifft im Viertelfinale nun auf Mark Joyce, der Jack Lisowski mit 4:3 ausschaltete.

Lisowski trotz Top-Breaks raus

Dabei hatte der Tag für Lisowski gut angefangen. Bei seinem 4:2 über Daniel Wells spielte er eine 145, das bisher höchste Break beim Riga Masters. Auch gegen Mark Joyce gelang ihm eine 140 zum zwischenzeitlichen 1:1. Trotzdem geriet er mit 1:3 in Rückstand.

In den nächsten beiden Frames profitierte Lisowski davon, dass der nervöser werdende Joyce seine Chancen nicht nutzte; im sechsten Frame vergab der sogar Pink als Matchball. Im siebte Frame hatte Lisowski die erste Chance, musste sich aber mit 27 Punkten begnügen. Mit einem sehr schweren Break von 62 Punkten legte Joyce dann den Grundstein zum Sieg.

In den anderen beiden Viertelfinals treffen Matthew Selt auf Mark King und Yan Bingtao auf Lu Ning. Selt setzte sich mit 4:2 gegen Jak Jones durch, King schlug Christopher Keogan mit 4:1. Yan Bingtao gab am Samstag keinen Frame ab: Sowohl gegen Ben Woollaston als auch gegen Chen Zifan gewann er mit 4:0. Li schlug Mei Xiwen mit 4:2; Mei hatte zuvor den Deutschen Lukas Kleckers mit 4:1 aus dem Turnier geworfen.

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