Im Halbfinale der WM kam es vor knapp zwei Wochen zum Showdown zweier Snooker-Legenden. Ronnie O'Sullivan traf auf John Higgins. Es wurde ein überraschend deutliche Angelegenheit. O'Sullivan behielt mit 17:11 die Oberhand.
Es sei "gut gewesen, gegen John in Frames zu spielen, in denen er wahrscheinlich der Favorit war", erzählt O'Sullivan im Gespräch mit Eurosport. "Wenn man die engen Spiele gegen John gewinnt, weiß man, dass man eine Chance hat."
Im Endspiel machte der 46-jährige Engländer dann gegen Judd Trump den Triumph im Crucible Theatre perfekt und setzte sich mit 18:13 die WM-Krone auf.
Snooker
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Für Higgins war schon vorher klar, dass "The Rocket", so O'Sullivans Spitzname, der beste Spieler der Geschichte ist. "Für mich gibt es da keine Diskussion", unterstrich der Schotte.
O'Sullivan hatte diesen Status während der Weltmeisterschaft eindrucksvoll untermauert. Gerade in brenzligen Situationen spielte der Virtuose seine Extraklasse aus - und hatte mächtig Spaß dabei. "Es ist ein gutes Gefühl, Frames aus praktisch unmöglichen Positionen zu gewinnen", so O'Sullivan.
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