Saudi Arabia Snooker Masters 2024: Judd Trump besiegt Mark Williams im Endspiel mit dem allerletzten Ball im Decider

Sportlich haben die Saudi Arabia Snooker Masters alle Erwartungen erfüllt. Das Finale von Riad setzte dem Turnier mit Hochspannung und Klasse die Krone auf. Es wurde beim Stand von 9:9 auf den allerletzten Ball entschieden. Mark Williams verschoss Rot bei einer Führung von 62:0 Punkten. Judd Trump konterte mit einer 72. Damit holte er seinen 29. Ranking-Titel sowie fast 600.000 Euro Preisgeld.

Im Decider: Trump kommt nach 0:62 zurück und holt den Titel

Quelle: Eurosport

Im ersten Match gegen Wu Yize am Dienstag war die Nummer eins der Welt beim Stand von 0:4 innerlich auf dem Weg nach Hause. In der Mid-Session hatte Judd Trump bereits seinen Rückflug gebucht.
"Ein teurer Spaß", sagte er grinsend nach dem 5:4. Vier Tage und 41 Frames später wurde ihm als erstem Spieler der neu geschaffene, 14 Kilo schwere Siegerpokal von Riad überreicht.
Das tausendste Century seiner Karriere, das er sich fürs Finale vorgenommen hatte, ließ der Spielverlauf nicht zu.
Aber dieses Detail spielte für den Briten keine Rolle.
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Trump nach Premieren-Titel in Riad: "Williams war besser"

Quelle: Eurosport

Trump spielte "mit dem Rücken zur Wand"

"Gemessen daran, dass es der letzte Frame war, ich nicht mein bestes Snooker gespielt habe und praktisch den ganzen Tag mit dem Rücken zur Wand stand, habe ich wahrscheinlich eines der besten Breaks meiner Karriere gespielt", hielt der Sieger fest.
"Diese Clearance unter dem höchstmöglichen Druck hinbekommen zu haben, ist ein schönes Gefühl. Meine Bilanz bei neuen Events ist sehr gut, und das hatte ich im Hinterkopf. Es hat mein Selbstbewusstsein hochgehalten." Dennoch gab er offen zu: "Mark war heute der bessere Spieler."
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Williams mit 138 zur 9:8-Führung im Finale gegen Trump

Quelle: Eurosport

Zweimal messerscharf im Decider

Gestärkt wurde Trumps Selbstvertrauen auch durch den Weg, den er in Riad nahm. Das 5:4 gegen Wu Yize bildete den Auftakt. In seinem Achtelfinalmatch gegen Jack Lisowsi (6:1) spielte er "imperial", wie Eurosport-Experte Ken Doherty es ausdrückte.
Beim 6:3 gegen Neil Robertson im Viertelfinale wirkte er schier unschlagbar, und das dramatische Halbfinale gegen Shaun Murphy (6:5) beendete er ähnlich messerscharf wie das Finale: auf Pink im Decider.

Mark Williams zeigt Größe in der Niederlage

Mark Williams, der dank seines "Trostpreises" von 200.000 Pfund (238.000 Euro) auf Platz sechs der Weltrangliste rückt, begeisterte das Publikum in den Green Halls mit spektakulären Bällen in spektakulären Breaks.
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"Die fällt auch noch!" Williams zaubert bei 121er Century

Quelle: Eurosport

Verloren hat er das Match letztlich in der ersten Session, die er mit 3:5 beendete. Wenige Nuancen verhinderten ein 4:4 oder gar 5:3.
Ein einziger Ball fehlte ihm zum Titel: "Ich hatte einen guten Lauf im letzten Frame und war mir sicher, dass diese Rote fällt. 62 Punkte hinten mit zwei sicher liegenden Roten - das Break, das er da hingelegt hat, zeigt, welch ein großer Champion er ist. Was kann ich sagen? Gratulation."
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Williams diskutiert mit Schiedsrichter - dann zaubert er

Quelle: Eurosport

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Williams schon mit drittem Century Break im Finale

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