Ding Junhui hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt; nichts wollte ihm zunächst gelingen. Neil Robertson dagegen machte so gut wie keine Fehler. Breaks von 72, 82, 101 und 69 Punkten brachten ihn mit 4:0 in Führung. Zwar verkürzte Ding Junhui unmittelbar nach dem Interval auf 1:4, doch nach einer 79 des Australiers zum 5:1 schien das Match entschieden. Ding steckte jedoch nicht auf und fand über den Kampf auch zumindest besser zu seinem Spiel. So kam er immerhin noch auf 3:5 heran. Das Comeback des chinesischen Superstars beendete Robertson aber mit einer 71 im neunten Frame.

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Barry Hawkins gewann in Shanghai auch sein zweites Match erst im Decider auf Schwarz. Gegen John Higgins hatte er schon mit 3:1 und 5:3 geführt, aber der Schotte kämpfte verbissen. Im elften Frame hatte Higgins die erste Chance, doch nach 60 Punkten verschoss er. Hawkins brauchte drei Chancen, aber am Ende räumte er die Farben zum Sieg ab. Zuvor hatten beide teilweise brillante Breaks gespielt. Hawkins lieferte mit einer 142 das neue Top-Break beim Shanghai Masters. Higgins gelangen Serien von 138 und 107 Punkten.

Auch Trump und Allen erfolgreich

Licht und Schatten bot Judd Trump bei seinem 6:4 über David Gilbert. Immer wieder gab es bei diesem Duell auf beiden Seiten brillante Momente, beide offenbarten aber auch Unsicherheiten. Gilbert hatte sich zwar den ersten Frame auf Schwarz geholt, aber mit Top-Breaks von 73 und 83 Punkten gewann Trump die nächsten drei Durchgänge. Als der Weltmeister dann nach der Pause auf 4:1 erhöhte schien ein klarer Sieg möglich. Gilbert jedoch leitete mit einer 111 die Wende ein und kam auf 3:4 heran. Bitter für Gilbert: Im achten Frame brauchte er schon vier Snooker, doch er holte die Extra-Punkte, verlor dann aber doch noch den Frame, nachdem, er sich selber auf Grün gesnookert hatte. Trotzdem verkürzte er noch einmal mit einer 86. Im zehnten Frame hatte Trump dann aber Glück: Aus einem Fluke machte er das entscheidende Break von 103 Punkten.

Mark Allen musste bei seinem 6:5 über Liang Wenbo gleich mehrfach einen Rückstand aufholen. Liang war mit einer 130 gestartet und führte zum Interval mit 3:1. Nach Wiederbeginn gewann Allen aber drei Frames in Folge und übernahm erstmals die Führung. Die nächsten beiden Durchgänge gingen dann aber wieder an den Chinesen, der dabei Breaks von 72 und 89 Punkten spielte. Dank einer 72 erzwang Allen aber den Decider und holte sich da mit drei Chancen die notwendigen Punkte.

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