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Snooker-WM 2019 | John Higgins und Judd Trump im Finale der Weltmeisterschaft
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Publiziert 04/05/2019 um 22:39 GMT+2 Uhr
John Higgins und Judd Trump treffen im Finale der Snooker-Weltmeisterschaft 2019 aufeinander. Damit kommt es in Sheffield zu einer Wiederauflage des Endspieles von 2011; damals hatte der Schotte mit 18:15 gewonnen. Im Halbfinale setzte sich Higgins erst nach einem dramatischen Match mit 17:16 gegen David Gilbert durch. Trump dagegen konnte bei seinem 17:11 über Gary Wilson Kräfte sparen.
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Fotocredit: Eurosport
John Higgins schien schon hoffnungslos abgeschlagen, als er in der dritten Session des Halbfinals fünf Frames Rückstand hatte, aber er schaffte es noch, das auf 11:13 zu reduzieren.
"Da habe ich eigentlich das Match verloren", gestand David Gilbert denn auch nachher.
John Higgins startet Aufholjagd
Trotzdem startete er mit einer 105 zum 14:11 gut in die letzte Session.
Dann aber legte John Higgins mit seiner Aufholjagd los: Mit Top-Breaks von 74 und 96 Punkten gewann er vier Frames in Folge und übernahm erstmals seit der ersten Session wieder die Führung.
John Higgins zeigt Nervenstärke
Die behielt John Higgins aber nicht lange. Im 30. Frame machte David Gilbert aus einem Chaos-Bild eine 78 zum 15:15 und holte sich dann die Führung wieder zurück.
Danach zeigte John Higgins aber seine Nervenstärke, seine Kampfkraft, seinen Willen, seine mentale Härte und auch seine Klasse: Mit einer 139 glich er aus und legte im Decider mit einer 55 den Grundstein zum Sieg.
David Gilbert und John Higgins den Tränen nahe
Am Ende gab es noch ein packendes Duell um die letzte Rote, das aber Higgins zu seinen Gunsten entschied.
Beide Spieler konnten in den anschließenden Interviews die Tränen kaum noch halten; so sehr hatte sie das dramatische Finale aufgewühlt.
Higgins bestreitet damit am Sonntag und Montag sein achtes WM-Finale.
Judd Trump mit kurzer Session
Judd Trump war am Ende froh, dass sich sein Aufwand in Grenzen hielt.
Nur vier Frames musste er am Samstagabend spielen, um sein zweites WM-Finale zu erreichen. In der dritten Session schon hatte er sich mit 14:10 einen Vorsprung erarbeitet, den Gary Wilson nicht mehr aufholte.
Judd Trump mit soliden Breaks
Der erste Frame des Abends war dann umkämpft und mit Chancen auf beiden Seiten, doch auf Pink holte Trump das 15:10.
Zwar verkürzte Wilson noch einmal dank einer 68, doch mit Breaks von 97 und 88 Punkten beendete Trump das Match.
Entscheidend war aber das kluge und starke taktische Spiel von Trump in der dritten Session, mit dem er sich den entscheidenden Vorsprung herausgearbeitet hatte.
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