WM-Qualifikation: Mark King schaltet Ken Doherty in Sheffield aus

Mark King setzte sich in der dritten Runde der WM-Qualifikation gegen Ken Doherty mit 6:3 durch und beendete damit zunächst einmal die Profi-Karriere des Darling of Dublin. Doherty kann nur darauf hoffen, dass er erneut wie auch schon vor drei Jahren eine Invitational Tour Card bekommt. Doherty hatte zwar den ersten Frame gewonnen, doch dann holte sich King fünf Durchgänge in Folge.

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Besonders bitter für Doherty war der fünfte Frame, in dem er eine 60 vorgelegt hatte, bevor er Schwarz verschoss. King konterte mit einer 73. Doherty bewies einmal mehr seinen Biss, als er noch auf 3:5 verkürzte, doch damit verzögerte er das Ende nur noch. King trifft nun auf Ian Burns, der Michael Holt ebenfalls mit 6:3 aus dem Rennen warf.
Thepchaiya Un-Nooh war bei seinem ersten Einsatz in der WM-Qualifikation nicht zu stoppen. Nachdem er den ersten Frame gegen Dominic Dale mit 67:66 nur hauchdünn gewonnen hatte stürmte er mit Breaks von 72, 59, 75 und 60 Punkten zum klaren 6:1-Sieg. Atemberaubende 16,9 Sekunden brauchte der Thailänder nur im Schnitt pro Stoß.
Bei seinem ersten Match seit vier Monaten präsentierte sich Graeme Dott mehr als solide. Vor allem bei Schlüsselbällen erlaubte er sich kaum Fehler. So warf er David Grace mit einem satten 6:0 aus dem Rennen. Die Schlüsselszene gab es schon im ersten Frame: Grace hätte in Führung gehen müssen, doch er verschoss Pink. So holte sich Dott auf Schwarz das 1:0. Ähnlich verlief der vierte Frame, den der Pocket Dynamo auf Pink gewann.
Sein nächster Gegner ist Martin Gould, der nach einem 1:3-Rückstand gegen Chris Wakelin noch mit 6:4 gewann. Das Gleiche gelang Matthew Stevens: Auch der Welsh Dragon machte aus einem 1:3 gegen Ian Preece ebenfalls ein 6:4

Perry überraschend ausgeschieden

Anthony McGill knüpfte in Sheffield an seine besten Tage an. Dank Breaks von 123, 83, 61, 62 und 71 Punkten stürmte er gegen Jak Jones mit 5:0 in Führung. Jones holte dann zwar noch den Ehrenframe mit einer 64, aber am Ende setzte sich McGill mit 6:1 durch.
Joe Perry machte aus seinem Frust keinen Hehl. In einer zerfahrenen und nervösen Partie unterlag er Jamie Clarke mit 4:6. Nach dem 4:4 steigerte sich Clarke deutlich und entschied die Partie mit Breaks von 66 und 72 Punkten. Clarke kämpft damit am Dienstag gegen Sunny Akani um den Tour-Verbleib und einen Platz im Crucible. Akani setzte sich mit 6:3 gegen Tian Pengfei durch.
Jordan Brown schlug Hossein Vafaei mit 6:5. Vafaei war dank Breaks von 105 und 133 Punkten mit 5:3 in Führung gegangen, doch Brown konterte mit Serien von 109, 51 und 73 Zählern. Browns nächster Gegner ist Ryan Day. Der Waliser setzte sich in einem immer engen Match mit 6:4 gegen Barry Pinches durch. Tom Ford schaffte bei seinem 6:3 über Gerard Greene drei Centuries.
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