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Snoker-WM: Selby und Wilson drehen Halbfinal-Matches am zweiten Tag
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Publiziert 14/08/2020 um 00:10 GMT+2 Uhr
Mark Selby und Kyren Wilson lagen nach dem ersten Halbfinaltag bei der Weltmeisterschaft in Sheffield noch hinten, haben sich aber beide am Donnerstag die Führung geholt. Selby machte in einer starken Session aus einem 3:5 gegen Ronnie O’Sullivan eine 9:7-Führung. Wilson gewann gegen Anthony McGill elf der 16 am Donnerstag gespielten Frames und führt jetzt mit 13:11.
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Der gute Auftritt von Mark Selby zeigte Wirkung bei Ronnie O’Sullivan, wie eine Szene aus dem 16. Frame deutlich machte: O‘Sullivan verschoss Pink in die grüne Tasche und donnerte frustriert seine Faust auf die Bande.
Er wusste, was folgte: Mit einer 76 holte Selby den Frame. Der erste Frame des Tages hatte noch über eine halbe Stunde gedauert. Beide bekamen mehrere Kicks und waren dementsprechend verunsichert.
Selby verkürzte trotzdem auf 4:5 und war in der Folgezeit der bessere Spieler. Auch seine langen Bälle lochte er sicher. O’Sullivan dagegen hatte Probleme mit seiner Spielball-Kontrolle. So gewann Selby mit Top-Breaks von 97 und 58 Punkten drei weitere Frames in Folge und führte zum Interval mit 7:5.
Nur ein Top-Break von O'Sullivan
O’Sullivan hatte in den ersten vier Frames des Tages nur ein Top-Break von 19 Punkten. Nach der Pause bestrafte er dann aber eine verschossene Rote von Selby mit einer 87.
Zwar antwortete Selby mit einer 62, doch eine 82 brachte O’Sullivan erneut heran. Dann aber verschaffte sein Fehler Selby die Chance, die Session doch mit einer Führung zu beenden. Die letzten beiden Sessions spielen sie nun am Freitag.
Wilson legt starke Aufholjagd hin
Kyren Wilson hatte die erste Session gegen Anthony McGill mit 2:6 verloren, gab aber am Donnerstag sofort Gas. In der zweiten Session spielte der Warrior zwei Centuries und drei weitere Breaks von mehr als 70 Punkten. So glich er zum 8:8 aus.
McGill schaffte in dieser Phase kein einziges Fünfziger-Break. Am Abend holte sich McGill aber mit 9:8 zunächst die Führung zurück. Wilson glich zwar mit einer sehr kämpferischen Serie von 99 Punkten aus, doch eine schwache Safety kostete ihn den 19. Frame.
Dann aber holte der Warrior vier Frames in Folge und spielte dabei zwei weitere Centuries. Die 136 von Anthony McGill im letzten Frame des Tages, sein erstes Break über 50 seit Frame acht, war dann Balsam für die Seele des Schotten.
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