Während O'Sullivan in der Vergangenheit regelmäßig mehrere Turniere ausließ und nur zu ausgewählten antrat, spielte der sechsmalige Weltmeister in dieser Saison bei fast allen Turnieren mit.
"Es war eigentlich jeden Tag ein Turnier im Gange, es gab keinen Tag ohne Snooker. Und zeitweise haben auch die Dartprofis in der Arena von Milton Keynes gespielt. Dann waren wir zeitgleich am selben Ort, das war ein bisschen seltsam", erklärte "The Rocket".
In der Marshall Arena von Milton Keynes wurde die Mehrzahl der Rankingevents ausgetragen. Nur für die Welsh Open und die Tour Championship verließen die Snooker-Spieler der Stadt in Mittelengland und reisten ins walisische Newport.
Snooker-WM
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O'Sullivan fühlt sich in Milton Keynes nicht wohl

In Milton Keynes mussten die Spieler aufgrund der Coronapandemie strenge Auflagen befolgen. O'Sullivan fühlte sich in der Spielerblase rund um die Marshall Arena nicht wohl.
"Wenn du lange warten musstest, bis du an den Tisch kamst, war der Veranstaltungsort in Milton Keynes nicht der beste. Es ist ja ein großes Einkaufszentrum, da kann man nicht viel machen. Es war dort ziemlich hart. Der Austragungsort war in Ordnung, aber das Hotel, die Einrichtungen und der Lebensalltag waren nicht so toll", so O'Sullivan.
Rückblickend auf seine Saison war der Engländer trotz seiner fünf Endspielniederlagen und ohne Titelgewinn zufrieden mit seinen Leistungen.

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O'Sullivan peilt siebten WM-Titel an

"Meine besten Turniere waren die Northern Ireland Open und die Welsh Open. Da habe ich ziemlich gut gespielt (jeweils Finalteilnahmen; Anm. d. Red.). Bei der UK Championship (Aus in der 2. Runde; Anm. d. Red.) bin ich einfach abgestürzt, da war ich verbrannt, weil ich in der Woche über 90 Kilometer gelaufen bin. Ich war einfach total kaputt", resümierte der amtierende Weltmeister.
Auch wenn die WM aufgrund der langen Distanzen nicht das Lieblingsturnier von O'Sullivan ist, kann er in Sheffield etwas Historisches schaffen und mit seinem siebten Titel mit Stephen Hendry gleichziehen. Die mit Turnieren vollgepackte Saison war für ihn daher eine optimale Vorbereitung auf das Saisonhighlight.
"Bei jedem Turnier ging es für mich nicht ums Gewinnen, sondern in erster Linie darum zu wissen, wie gut mein Spiel ist. Ich habe regelmäßig gespielt und war daher bei keinem Turnier im Nachteil. In Sheffield kann ich zwischen den Spielen auch mal rausgehen und spazieren. Das wird den Tag auflockern. Ich freue mich auf die WM", erklärte O'Sullivan.

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