Snooker-WM: Ronnie O'Sullivan hält Teilnahme am Turnier im Crucible in Sheffield weiter offen - "Keine Erwartungen"

Ronnie O'Sullivan hält seine Teilnahme an der WM weiter offen. In seinen mehr als drei Jahrzehnten als Snooker-Profi hat er die Austragung im legendären Crucible in Sheffield noch nie verpasst - selbst nach langen Auszeiten und Suchtproblemen nicht. In einem Interview mit "TNT Sports" ließ er sich erneut nicht zu einer klaren Aussage hinreißen, gab aber andere Einblicke.

Ronnie O'Sullivan hat noch nicht über eine Teilnahme an der WM entschieden

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe gar keine Erwartungen an das, was ich tun oder nicht tun werde, wenn ich zurückkomme", sagte O'Sullivan in dem Interview. "Es ist einfach eines dieser Dinge - sobald man angefangen hat, baut man Momentum auf und manchmal muss man geduldig damit sein."
Wenn der 49-Jährige im Crucible spielen wird, wäre es seine 33. Teilnahme an einer WM - siebenmal war er siegreich, ein geteilter Rekord gemeinsam mit Stephen Hendry.
Ronnie O'Sullivan hat seit Januar kein Turnier mehr bestritten. Nachdem er sein Queue bei seinem letzten Auftritt bei der Championship League in Leicester zertrümmert hatte, legte der Snooker-Superstar eine Pause ein. Schon vor einigen Tagen kündigte er an, dass er die Entscheidung über ein WM-Comeback erst kurzfristig treffen werde.
Sollte sich der Superstar für eine Teilnahme entscheiden, würden Erinnerungen an 2013 wach, als er die gesamte Saison ausließ und dann in Sheffield den WM-Titel feierte. TNT-Sports-Experte Jimmy White traute dies dem 49-Jährigen erneut zu: "Man kann ihn nicht abschreiben, dafür ist er zu gut", sagte er.

O'Sullivan bewundert Djokovic und Ingebrigtsen

Ein bisschen anders als damals wäre es schon, sagte O'Sullivan im Interview: "Ich habe dieses acht Turniere gespielt. Ich habe nur große Teile der Saison ausgelassen aus verschiedenen Gründen. Ich fühle mich gut, ich fühle mich okay."
Während seiner Auszeit schien der siebenfache Weltmeister als Sport-Fan auch Zeit vor dem Fernseher verbracht haben. Im TNT-Interview zählte der Sportfan seine persönlichen Stars auf.
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O’Sullivan names the three sports stars he loves to watch

Quelle: Eurosport

"Ich schaue gerne Boxen, auch Tennis, vor allem Novak Djokovic, früher auch Roger Federer und Rafael Nadal - und es kommen richtig gute Talente nach mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner."
Als ambitionierter Läufer beeindruckten ihn zudem die Leistungen des Mitteldistanzspezialisten Jakob Ingebrigtsen - und früher jene des Sprint-Superstars Usain Bolt. Diese Akteure, zudem noch Darts-"Wunderkind" Luke Littler, seien "die Leute, die das 'Business' machen."
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Higgins krönt Comeback im Finale mit Total Clearance gegen Selby

Quelle: Eurosport


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