Snooker-WM 2025 - Hohe Streuung wegen neuem Queue? Ronnie O'Sullivan wird deutlich: "Nein, das war nur ich"

Ronnie O'Sullivan hat bei der Snooker-WM Ali Carter in der 1. Runde souverän 10:4 geschlagen. Nach dreimonatiger Wettkampfpause lief beim siebenmaligen Weltmeister in der ersten Session (5:4) jedoch noch nicht alles rund - klar, dass da auch die Frage nach dem neuen Queue des 49-Jährigen aufkam. Im Gespräch mit "TNT Sports" äußerte sich O'Sullivan exklusiv zu seinem Spielgerät.

O'Sullivan über Comeback: Fühle mich "etwas besser als ich dachte"

Quelle: Eurosport

Er ist wieder da - und doch ist er mindestens einer Hinsicht nicht mehr der Alte: Ronnie O'Sullivan muss bei seiner Snooker-Rückkehr während der WM mit einem neuen Queue spielen. Sein altes Spielgerät hatte der Engländer kurz vor seiner Pause in der Championship League zerlegt.
Trotz der knappen 5:4-Führung gegen Landsmann Carter nach der ersten Session - inklusive Century Break (107) im vierten Frame - war dem 49-Jährigen anzumerken, dass er noch nicht am Limit spielte.
Die Streuung im Spiel des aktuellen Weltranglisten-Fünften war noch zu hoch, einige Bälle prallten The Rocket bei seinem Comeback von der Bande ab.
"Ich würde nicht sagen, dass ich nervös war, aber ich habe eine Weile nicht gespielt", sagte O'Sullivan, der die leichten Startschwierigkeiten durchaus eingeplant hatte: "Ich fühle mich gut. Es ist so ziemlich das, was ich erwartet habe - vielleicht sogar etwas besser, als ich gedacht habe."
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Highlights: O'Sullivan mit fabelhafter zweiter Session gegen Carter

Quelle: Eurosport

O'Sullivan vermeidet Queue-Alibi

Ob das neue Queue etwas mit der ungewohnt großen Streuung des Rekordchampions zu tun hatte? "Nein, es war nur ich", stellte O'Sullivan klar.
Nachdem er am Mittwoch seinen Sieg gegen Carter perfekt gemacht hatte, kritisierte der siebenmalige Weltmeister allerdings mit einem Augenzwinkern sein neues Arbeitsgerät.
Die Titan Ferrule des neuen Herstellers verhalte sich anders als angegeben: "Sie sagen zwar, dass die Titan Ferrule nicht ablenkt, aber wenn ich stoße, tut sie das. Man könnte meinen, dass wenn ich den Spielball so schlecht treffe, wie ich es tue, dass er dadurch gerade gehalten wird, aber das passiert nicht. Wenn überhaupt geht er noch mehr in die falsche Richtung."
Der sechsfache WM-Finalist Jimmy White glaubt indes nicht, dass das neue Queue die Ursache der wiederholten Fehler war. "Ich habe mich mit ihm unterhalten: Er spricht mehr über seine Aktionen mit dem Queue, als über das Queue selbst. Er ist glücklich mit dem Queue. Ich glaube nicht, dass das ein Faktor ist", sagte White bei Eurosport.
Trotzdem: Der Engländer ist nach dreimonatiger Wettkampfpause auf Kurs. "Ich wäre schon glücklich damit gewesen, es ein bisschen umkämpft zu gestalten", so der siebenfache Weltmeister. Mit der knappen Führung hat er seine Erwartungen also schon übertroffen.
Am Mittwoch geht das Duell mit Carter - das indes eine Vorgeschichte hat - in die zweite Session. Geht man nach seiner Abendplanung, ist der 49-Jährige wieder voll im WM-Tunnel: "Keine Pläne. Ich gehe einfach nach Hause, entspanne, esse etwas - und morgen geht es weiter."
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Lacher im Crucible: Fan pfeift Trump-Stoß hinterher

Quelle: Eurosport


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