Eurosport
The Masters 2019 | Wieder fünf Frames in Folge für Neil Robertson - jetzt gegen Judd Trump
Von
Publiziert 19/01/2019 um 00:02 GMT+1 Uhr
Neil Robertson holte beim Masters gegen Barry Hawkins fünf Frames in Folge und erreichte so das Halbfinale, wo er am Samstagabend auf Judd Trump trifft. Trump hatte sich zuvor mit 6:2 gegen Mark Selby durchgesetzt. Robertson hatte gegen Hawkins einen Fehlstart hingelegt und war mit 0:2 in Rückstand geraten, bevor er wie auch schon zuvor gegen Mark Williams fünf Durchgänge gewann.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Aber auch schon in den ersten beiden Frames hatte Neil Robertson nicht viel verkehrt gemacht. Barry Hawkins spielte in dieser Phase einfach überragend und machte Breaks von 64 und 72 Punkten. Nach einer verschossenen langen Roten des Engländers drehte Robertson dann aber auf und glich bis zur Pause dank Breaks von 72 und 73 Punkten aus.
Nach dem Interval blieb das Tempo dann nicht mehr so hoch. Aber während Hawkins seine Sicherheit verloren hatte spielte der Australier weiter stark. Nicht nur lochte er selbst schwere Bälle reihenweise, sondern er spielte auch die besseren Safeties und bewies sich darüber hinaus als geduldig und clever.
Mark Selby findet nicht ins Spiel
Ein Paradebeispiel für das reife Spiel von Neil Robertson lieferte der sechste Frame, als er eben nicht die vorletzte Rote lochte, sondern Barry Hawkins snookerte; daraus wurde die Chance zur entscheidenden Clearance. So zog er auf 5:2 davon.
Seine Siegchance im achten Frame nutzte er dann aber nicht. Nicht zuletzt auch aufgrund des unruhigen Publikums hatte er ein bisschen die Konzentration verloren. Umso besser war seine Reaktion darauf im neunten Frame, als er sich das entscheidende Break von 72 Punkten regelrecht erkämpfte.
Nach seiner Gala gegen Stephen Maguire fand Mark Selby gegen Judd Trump nie in ein annähernd solch flüssiges Spiel. Immer wieder unterliefen hm Fehler. In den ersten Frames vergab zwar auch Trump einige Chancen, war aber immer noch stabiler und steigerte sich im Verlauf der Partie.
Judd Trump setzt Selby mit Safeties unter Druck
Immer wieder setzte er auch den Weltranglisten-Ersten mit seinen Safeties unter Druck. Der erste Frame war eine zerfahrene Angelegenheit, aber auf die Farben ging Trump mit 1:0 in Führung und erhöhte dank einer 54 auf 2:0. Selby holte mit einer 64 seinen ersten Frame, aber dann drehte Trump auf.
Im vierten Frame baute Judd Trump dank einer 81 seine Führung wieder aus und machte nach dem Interval mit einer 101 und einer 60 das 5:1. Das Match schien entschieden. Mark Selby jedoch hoffte nach einer 110 zum 2:5 wieder auf ein Comeback.
Der achte Frame war wieder nervös; am Ende ging es um die Farben. Die Entscheidung fiel, als Selby sich selber auf Blau snookerte. Prompt foulte er und Trump lochte Blau und Pink für den Frame und das Match.
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung