Mark Williams gewinnt Snooker-Fest gegen John Higgins - Neil Robertson schlägt Ronnie O'Sullivan

Mark Williams und John Higgins lieferten sich ein rauschendes Snooker-Fest im Masters-Viertelfinale in London mit dem besseren Ende für Williams. Vor einem beide Spieler frenetisch feiernden Publikum setzte sich der Waliser in einem hochkarätigen Match voller Rasse mit 6:5 durch. Er trifft im Halbfinale nun auf Neil Robertson, der den Rekord-Champion Ronnie O'Sullivan mit 6:4 bezwang.

Standing Ovations: Williams bezwingt Higgins im Decider

Quelle: Eurosport

Mark Williams und John Higgins wurden schon vor Matchbeginn vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert. Beide waren berührt, dankten es den Fans aber mit einer grandiosen Partie. Higgins kam mit einer 126 besser ins Spiel und holte auf Pink auch das 2:0. Aber Williams schlug mit einer 116 zurück und glich in einem sehr nervösen vierten Frame zum 2:2 aus.
Nach der Pause gewann Williams sogar seinen dritten Frame in Folge, aber Higgins zog sofort wieder gleich. Pech dann für den Schotten im siebten Frame, als ihm bei einem Split Pink fiel. Williams nutzte die Chance mit einer 66 zum 4:3. Doch Higgins hatte erneut mit einer 127 zum Ausgleich die passende Antwort parat.
Im neunten Frame hatte Higgins wieder Pech, als sich bei einem Split von Schwarz eine Rote in die Mitteltasche verirrte. Erneut war ein frameentscheidendes Break von Williams die Quittung. Aber Higgins schlug noch einmal zurück und erzwang mit einer 61 das 5:5.
Vor dem Decider wurden beide Spieler erneut mit Standing Ovations gefeiert. Es war eine pure Gänsehaut-Atmosphäre im Ally Pally.
Mark Williams ergriff dann seine erste Chance mit beiden Händen. Mit schweren ersten Bällen kam er in ein Break, rettete das später mit einer unglaublichen Vierer-Kombination und verließ nach 91 Punkten als Sieger den Tisch. Das war der Schlusspunkt hinter einem denkwürdigen Abend und Match, das keinen Verlierer verdient hatte.
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"Gänsehaut!" Tosender Applaus und Standing Ovations im Alexandra Palace

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Century mit spektakulärem Double: Higgins brilliert gegen Williams

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Robertson erwischt besseren Start gegen O'Sullivan

Neil Robertson hatte gegen Ronnie O'Sullivan den besseren Start erwischt und ging dank Breaks von 119 und 56 Punkten mit 2:0 in Führung. Erst im dritten Frame lochte O'Sullivan seinen ersten Ball, verkürzte aber prompt auf 1:2. Eine verschossene Rote kostete dann Robertson die durchaus mögliche 3:1-Führung. Mit einer 66 glich O'Sullivan zum 2:2 aus.
Nach dem Interval legte Robertson gleich zweimal vor, aber beide Male schaffte O'Sullivan umgehend den Ausgleich. "The Rocket" spielte dabei mit einer 102 das 750. Century dieser Saison, Robertson schaffte mit einer 130er-Clearance sein zweites Century in diesem Match. Der Australier überzeugte mit einer starken Lochquote von 96 Prozent, während O'Sullivan sich mit nur 88 Prozent begnügen musste.
Nach dem 4:4 ließ sich Neil Robertson die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Den neunten Frame gewann er zu Null. Im zehnten Frame legte er eine 54 vor, ehe ihn ein Kick stoppte. Der Comeback-Versuch von O'Sullivan endete aber nach nur sechs Punkten, als er eine lange Rote verschoss. Robertson nutzte die Chance und holte schnell die noch fehlenden Punkte zum verdienten Sieg. Damit nahm er auch erfolgreich Revanche für die Niederlage im Finale des World Grand Prix im Dezember.
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"Mehr als genug!" Robertson schmeißt O'Sullivan raus

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