Masters 2024: Ronnie O’Sullivan gewinnt trotz vieler Fehler - im Halbfinale wartet jetzt Shaun Murphy

Ronnie O’Sullivan hat sein Viertelfinale beim Masters in London gegen Barry Hawkins mit 6:3 gewonnen und trifft im Halbfinale am Samstag auf Shaun Murphy. Zwar hatte O’Sullivan im Ally Pally eine überraschend hohe Fehlerquote, aber Hawkins nutzte seine Chancen nicht. Murphy war gegen Jack Lisowski erst mit 5:1 in Führung gegangen und gewann am Ende ebenfalls mit 6:3.

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Quelle: Eurosport

25 Bälle hatte Ronnie O’Sullivan im Match verschossen; seine Lochquote lag bei bescheidenen 86 Prozent. Hinzu kam, dass auch seinem Stellungsspiel die gewohnte Präzision fehlte. Barry Hawkins bekam so sehr viele Chancen, aber auch bei ihm lief es nicht rund. Er lochte gar nur 82 Prozent der Bälle.
Dabei sah es im ersten Frame noch so aus, als würde O’Sullivan Fahrt aufnehmen, als er mit einer 88 das 1:0 holte. Im nächsten Frame allerdings reichten ihm drei Chancen nicht. Hawkins glich aus. Die nächsten beiden Frames liefen ähnlich. Mit 2:2 gingen die beiden ins Interval.
Nach Wiederbeginn ging Hawkins dann jedoch erstmals in Führung. Im sechsten Frame hatte er auch gute Chancen, diese Führung auszubauen, aber wieder griff er nicht zu; O’Sullivan glich zum 3:3 aus. Ähnlich Frame sieben: Gleich zweimal verschoss Hawkins in aussichtsreicher Position Pink und kassierte so prompt das 3:4.
Nach einer 60 von O’Sullivan zum 5:3 fiel im neunten Frame die Entscheidung. Hawkins hatte die erste Chance, verschoss aber nach 50 Punkten Rot auf die Mitte. Dieses Mal nutzte O’Sullivan die Chance konsequent und beendete das Duell mit einer 77.

Murphy spektakulär zum Sieg

Den entscheidenden neunten Frame zum 6:3 holte sich Shaun Murphy gegen Jack Lisowski erst auf Schwarz. Lisowski hatte die Chance, den Tisch zum 4:5 abzuräumen. Aber er schaffte die Stellung auf Schwarz nicht. Es folgte ein Safe-Duell, das Murphy beendete, indem er Schwarz spektakulär über den gesamten Tisch hinweg lochte.
Zu Beginn gab es wie erwartet die hohen Breaks. Nach dem Anstoß von Lisowski im ersten Frame lochte Murphy eine lange Rote und machte eine 75 daraus. Lisowski antwortete mit einer 74 zum 1:1, doch das sollte sein einziges Break von mehr als 35 Punkten bleiben.
Murphy dagegen zog mit weiteren Breaks von 131, 76 und 123 Punkten auf 5:1 davon. In dieser Phase spielte der „Magician“ teilweise wie im Rausch, aber dieser Rausch endete nach dem sechsten Frame. Lisowski, der Probleme mit der Spielballkontrolle hatte, arbeitete sich auf 3:5 heran. Doch im neunten Frame schaffte Murphy dann auf Schwarz den Schritt über die Ziellinie.
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Quelle: Eurosport

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