Scott Donaldson war gegen Simon Lichtenberg schnell 2:0 in Führung gegangen, doch mit einer 100 leitete der Berliner die Wende ein und glich wenig später zum 2:2 aus.

Zwar übernahm Donaldson noch einmal die Führung, aber eine 52 verhalf Lichtenberg zum erneuten Ausgleich. Auf Pink holte sich der Deutsche dann erstmals die Führung. Die Vorentscheidung fiel im achten Frame: Der Schotte hatte eine 63 vorgelegt, aber mit einer 71er-Clerance baute Lichtenberg seine Führung auf 5:3 aus und legte danach mit einer 53 den Grundstein zum Sieg.

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25/11/2020 AM 12:29

John Higgins kam zwar über weite Strecken seines Auftaktmatches mit dem Tisch nicht gut zurecht, setzte sich aber sicher 6:1 gegen Fergal O’Brien durch. Der Schotte profitierte davon, dass O’Brien ihm zu viele Chancen auf dem Silbertablett präsentierte.

Mit Breaks von 72, 52 und 56 Punkten holte Higgins die ersten drei Frames. O’Brien konnte zwar verkürzen, aber nach dem Interval legte der "Wizard of Wishaw" noch einmal eine Schippe drauf. Dank Serien von 123 und 70 Punkten zog er auf 5:1 davon und gewann den siebten Frame mit mittleren Breaks.

Selby mit Arbeitssieg - Williams ohne Probleme

Mark Selby startete bei seinem 6:4 über Michael White zwar mit einer 72 und spielte im dritten Frame gar ein Break von 140 Punkten, doch es blieb ein Arbeitssieg für ihn. Bis zum 3:3 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Selby zog dann auf 5:3 davon, aber White kämpfte sich noch einmal heran. Im zehnten Frame schaffte Selby dann jedoch dank einer 75 den Schritt in die zweite Runde. Allerdings wurde Selby auch durch Augenprobleme beeinträchtigt.

Nichts anbrennen ließ Mark Williams, der bei der UK Championship mit einem 6:0 über Ben Hancorn startete, obwohl er mit einer 57 nur ein einziges Break von mehr als 50 Punkten spielte.

Selby-Style: Beeindruckende Total Clearance mit 140 Punkten

Pang Junxu überrascht Ford

Hancorn hatte im ersten Frame eine 53 gespielt und im letzten Frame eine 40 vorgelegt, wurde aber in beiden Durchgängen noch vom Waliser abgefangen. Keine zwei Stunden brauchte dagegen Barry Hawkins, um sich gegen Riley Parsons 6:1 durchzusetzen.

Pang Junxu bleibt weiterhin der Favoritenschreck. Mit Top-Breaks von 85, 67 und 53 Punkten schlug er Tom Ford 6:4. Yan Bingtao war bei seinem 6:4 über Sean Maddocks mit 3:0 in Führung gegangen, ehe der Neuprofi ins Spiel fand. Der Rückstand war jedoch zu groß für ihn. Trotzdem spielte Maddocks mit einer 107 sein erstes Century als Profi.

Graeme Dott glänzte bei seinem 6:1 über Zhao Jianbo mit fünf Breaks von mehr als 50 Punkten.

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