UK Championship: Aus für Higgins, Robertson, Hawkins - drei Gesetzte scheitern am Sonntag auf einen Streich in Sheffield

Am Sonntag gab es bei der UK-Championship das große Favoritensterben. Mit Neil Robertson, John Higgins und Barry Hawkins schieden gleich drei gesetzte Spieler aus. Am Nachmittag erwischte es Robertson mit 2:6 gegen seinen engen Freund Joe Perry. Higgins verlor am Abend mit 4:6 gegen Tom Ford und Hawkins scheiterte mit 3:6 an Ding Junhui, obwohl er schon mit 3:1 geführt hatte.

Endstation in erster Runde: Higgins scheitert an Ford

Quelle: Eurosport

Im Duell der beiden Freunde setzte sich Joe Perry überraschend klar gegen Neil Robertson durch. Der Australier wirkte jedoch erkältet. Perry startete mit Breaks von 102, 85 und 68 Punkten ins Match und ging gegen Robertson mit 4:0 in Führung. Im fünften Frame ließ Robertson mit einer 88 zum 1:4 sein Können aufblitzen, doch nach einer 81 hatte der „Gentleman“ wieder ein Polster von vier Frames.
Seine erste Siegchance vergab Perry im siebten Frame, als er nach 21 Punkten Pink verschoss. Dank einer 62 rettete sich Robertson in den achten Frame. Da war aber er es, der seine Chance vergab, als er beim Stand von 41:0 Schwarz verschoss. Mit einer nervenstarken Clearance bis Pink von 64 Punkten holte Perry Frame und Match.
Tom Ford und John Higgins begannen beide schwach. Das 2:2 zum Interval bezeichnete Ford danach im Eurosport-Studio als „glücklich“. Erst nach der Pause nahm das Match Fahrt auf. Mit einer 84 holte sich Higgins erstmals die Führung, doch Ford glich umgehend aus und holte sich dann mit einer 71 die Führung zurück. Zwar schaffte Higgins wieder das 4:4, aber dann war Ford nicht mehr zu stoppen: Mit Breaks von 99 und 90 Punkten stürmte er zu seinem vierten Sieg über den Schotten in Folge.

UK Championship: Brecel bleibt im Rennen

Ford trifft nun auf Luca Brecel, der als einziger Gesetzter den Sonntag überstand. Das 6:4 des Vorjahres-Finalisten über Lu Haotian war gekennzeichnet von einem ewigen Hin und Her. Mit einem Top-Break von 124 Punkten holte der Belgier die ersten beiden Frames, doch die nächsten drei Durchgänge holte sich Lu. Dann aber war es wieder Brecel, der drei Frames in Folge gewann.
Im neunten Frame schien Brecel auf dem Weg zum Sieg, doch nach 55 Punkten endete sein Break. Mit einer tollen 79er-Clearance verkürzte Lu auf 4:5. Doch im zehnten Frame war das Matchplay von Brecel zu stark für den Chinesen. Lu verschoss einen schweren gelben Ball und Brecel räumte von Gelb bis Pink ab.
Barry Hawkins schien auf dem Weg zum Sieg, als er zum Interval gegen Ding Junhui mit 3:1 führte. Doch nach der Pause drehte Ding groß auf: Er spielte Breaks von 105, 62, 51, 122, 72 und 91 Punkten und gewann so fünf Frames in Folge.
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Quelle: Eurosport

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