Judd Trump weist Vergleiche mit Ronnie O'Sullivan nach Sieg bei UK Championship zurück: "Härteste Ära aller Zeiten"

Mit seinem Coup bei der UK Championship am vergangenen Sonntag beendete Judd Trump seine 13-jährige Durststrecke in York - und sicherte sich den 30. Ranglistenturniertitel seiner Karriere. Damit schob sich der Weltranglistenerste näher an die Bestmarke (41) von Rekordhalter Ronnie O'Sullivan heran. Vergleiche mit dem siebenmaligen Weltmeister schob der Engländer jedoch mit Nachdruck beiseite.

Lächeln im Konfettiregen: Trump reckt Trophäe in die Höhe

Quelle: Eurosport

"Ich werde immer mit Ronnie und anderen verglichen, aber ich denke, die Zeit hat sich geändert", sagte Trump, der sich mit seinem 10:8-Finalerfolg über Barry Hawkins zum zweiten Mal nach 2011 den Titel bei der UK Championship gesichert hatte.
Er befinde sich "mit Abstand in der härtesten Ära aller Zeiten", behauptete der 35-Jährige: "Ich glaube, es ist jetzt noch schwieriger, die Triple Crown zu gewinnen."
Auch in der Siegerliste der Triple-Crown-Turniere (WM, Masters, UK Championship) ist O'Sullivan mit 23 Titeln das Maß aller Dinge. Damit liegt der 48-Jährige weit vor Trump (fünf).
Druck dadurch empfindet Trump aber nicht. "Ich habe bereits den Rekord aufgestellt, sechs Ranglistenevents in einer Saison zu gewinnen. Und das ist etwas ganz Besonderes für mich", erklärte die aktuelle Nummer eins der Welt.
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Judd Trump triumphierte zum zweiten Mal bei der UK Championship.

Fotocredit: Imago

Alle Triple Crowns in einer Saison?

Mit Blick auf die Triple-Crown-Turniere äußerte Trump allerdings ein ambitioniertes Ziel: Alle drei innerhalb einer Saison zu gewinnen, wäre "das Einzige, was noch größer wäre".
"Wenn man bedenkt, wie schwer es ist, sechs Events zu gewinnen, würde ich das als extrem schwierig bezeichnen, weil es noch niemand geschafft hat", betonte der Weltmeister von 2019.
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"Das wurde höchste Zeit": Trump mit ganz ruhiger Hand

Quelle: Eurosport

Trump im "Maschinen-Modus"

Generell sei es noch ein weiter Weg bis zu dem Punkt, an dem er in seiner Karriere sein wolle, hob der ehrgeizige Engländer hervor.
Hinter dem 41-maligen Ranglistenturniersieger O'Sullivan rangiert Trump in der ewigen Bestenliste zurzeit auf Rang vier - zwischen den beiden liegen (noch) die Schotten Stephen Hendry (36 Titel) und John Higgins (31).
Er werde weiter versuchen, "die Ranglistenturniere zu gewinnen und sehen, wo ich hinkomme", sagte Trump nun. In seinem aktuellen "Maschinen-Modus", wie ihn Eurosport-Experte Rolf Kalb in seinem Blog charakterisierte, scheinen weitere Titel dabei nur eine Frage der Zeit.
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Snooker - UK Championship - Top 5 Shots (QIS)

Quelle: Eurosport


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