UK Championship: Weltmeister Zhao Xintong chancenlos gegen Zhang Anda - Shaun Murphy schlägt John Higgins dramatisch

Weltmeister Zhao Xintong ist bei der UK Championship im Achtelfinale rausgeflogen. Der Chinese war gegen seinen Landsmann Zhang Anda beim 2:6 chancenlos. Der 28-Jährige fand in York nie so wirklich ins Spiel, machte Fehler über Fehler und verlor am Ende verdient. Im Viertelfinale trifft Zhang auf Shaun Murphy, der sein starkes Comeback im Showdown gegen John Higgins im Decider mit 6:5 krönte.

Pink wird zum Verhängnis: Zhao verliert nach vielen Fehlern

Quelle: Eurosport

Mit Zhao Xintong verabschiedet sich nach Ronnie O'Sullivan, Kyren Wilson und Mark Williams der nächste große Name aus der UK Championship. Der Weltmeister unterlag seinem chinesischen Landsmann Zhang Anda 2:6. Und das völlig verdient.
Zhao erwischte zwar einen guten Start und ging mit 1:0 in Führung. Danach lief der 28-Jährige allerdings nur noch hinterher. Zhang drehte das Spiel auf 2:1 - mit zwei Total Clearances in Folge (127/129).
Der Weltmeister konnte noch zum 2:2 ausgleichen, doch dann kam nichts mehr von Zhao, allerdings gegen einen richtig starken Gegner. Zhang spielte fünf Breaks mit mehr als 69 Punkten. Zhaos höchstes Break war im Vergleich nur 68. Dazu kamen etliche kleine Fehler, die der Weltranglistenzehnten sich leistete. Im sechsten und siebten Durchgang ließ Zhao teils leichte Stöße liegen und öffnete die Tür für den Zhang, so auch im letztlich entscheidenden Frame.
Zhao konnte nach einem 25:58-Rückstand zwar noch einmal auf 47:58 verkürzen, ein leichter Patzer auf Pink brachte Zhang allerdings ins Spiel zurück. Der bedankte sich und versenkte die beiden Bälle zum Sieg.
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Zweite Total Clearance in Folge: Zhang setzt Zhao unter Druck

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Ding zittert sich im Decider zum Sieg

Ebenfalls in der Runde der letzten Acht steht Ding Junhui. Der Weltranglistenachte zitterte sich nach einer 3:0-Führung gegen Scott Donaldson erst im Decider (6:5) weiter.
Ding startete eindrucksvoll und erarbeitete sich den Vorsprung unter anderem mit einem 114er-Century im zweiten Frame. Nach dem 3:0 fand dann auch Donaldson ins Spiel. Der Schotte hatte schon in der Qualifikation für das Turnier in York mit Comeback-Qualitäten überzeugt.
Der Weltranglisten-51. setzte den Chinesen unter Druck und verkürzte durch sein einziges Century (118) und ein 85:20 auf 2:3. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Ding durchbrach die Serie von Donaldson mit einem 60er-Break und der 4:2-Führung.
Nachdem beide einen Durchgang für sich entschieden, brauchte der ehemalige Weltranglistenerste nur noch einen Frame zum Sieg. Doch Donaldson erinnerte sich an seine Comeback-Qualitäten und stellte auf 5:5. 17 Punkte gelangen Ding im neunten und zehnten Durchgang insgesamt.
Es ging in den Decider, in dem sich Ding eiskalt zeigte. Der Chinese gewann das Spiel dank eines 109er-Centurys und wird im Viertelfinale mit dem Duell gegen Judd Trump belohnt, der bereits am Mittwoch das Ticket für die Runde der letzten Acht löste.

Murphy mit starkem Comeback

Shaun Murphy erreichte ebenfalls im Decider das Viertelfinale. Der 43-Jährige krönte sein Comeback in einem wahren Krimi gegen John Higgins, in dem er zwischenzeitlich drei Frames hinten lag.
Dabei erwischte Murphy grundsätzlich einen guten Auftakt. Der Weltmeister von 2005 holte sich den ersten Frame und war dabei sogar auf Kurs "Maximum Break". Allerdings ließ der Engländer eine leichte Schwarze liegen.
Dann übernahm Higgins komplett. Vier Breaks in Folge gewann der Schotte, bitter aus Murphys Sicht war vor allem der zum 1:3-Rückstand. Higgins flukte beim Stand von 1:8 und blieb weiter am Tisch. Am Ende stand ein 100:8 und eine 3:1-Führung beim "Wizard of Wishaw". Im fünften Frame erhöhte der 50-Jährige dann auf 4:1.
Murphy wirkte angenknockt, biss sich aber wieder in die Partie zurück. Zwei Frames in Folge (63:39/70:44) sorgten für den Anschluss. Mitten in die gute Phase von Murphy spielte Higgins ein 74er-Break zum 5:3. Doch Murphy war nun drin im Spiel und ließ sich auch von diesem Rückschlag nicht unterkriegen. Durch sein höchstes Break des Matches (89) kam er auf 4:5 ran, mit einem 67:17 glich der "Whiston Warrior" aus.
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Maximum im Blick: Murphy patzt auf Schwarz

Quelle: Eurosport

Es ging in den Decider, in dem beide etliche Chancen nach Fehlern liegen ließen. Nachdem Higgins Gelb verpasste, wurde der elfte Frame zum wahren Safety-Spektakel. Einen weiteren Patzer vom Schotten nutze Murphy dann zum Sieg und krönte sein Comeback. Im Viertelfinale trifft der Engländer auf Zhang.

Hawkins verteilt Whitewash an Slessor

Barry Hawkins hat sich ebenfalls das Ticket fürs Viertelfinale geschnappt. Der Engländer demütigte seinen Landsmann Elliot Slessor mit einem Whitwash (6:0).
Beim 6:0 ließ der Weltranglisten-14. Slessor keine Chance. Hawkins wurde beim Duell kaum gefordert und konnte entspannt aufspielen. Lediglich 143 Punkte gelangen Slessor im gesamten Spiel. Zum Vergleich: Sein Gegner machte im zweiten Frame alleine nur neun weniger (134).
  • Tipp: Alle Viertelfinals am Freitag ab 14:00 Uhr live bei discovery+
Nach einer schnellen 3:0-Führung spielte Hawkins den Vorsprung cool runter und entschied auch die knapperen Frames 4 und 5 (58:37/57:45) für sich.
Den Durchgang zum Sieg gewann der 46-Jährige dann deutlich 73:0. Im Viertelfinale spielt Hawkins nun gegen Mark Selby.
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"Das gibts doch nicht": Ding locht Rote brilliant

Quelle: Eurosport


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