Bei Judd Trump schlichen sich dann Fehler ein, so dass James Cahill mehr Chancen bekam. Doch Cahill blieb unter seinen Möglichkeiten und nutzte die Gelegenheiten nicht. So zog Trump auf 3:0 davon. Cahill holte dann zwar den vierten Frame, doch im nächsten Durchgang machte Trump mit einer 55, seinem zweithöchsten Break im Match, den Sieg perfekt.

Auch Mark Selby startete in Wales mit einem Arbeitssieg. Mit 4:2 schlug er David Grace. Grace hatte rasant mit einer 129 losgelegt, aber er hielt dieses Niveau nicht durch. Eine 65 verhalf Selby zum Ausgleich und dann gewann er auch den dritten Frame auf Schwarz, obwohl er schon einen Snooker benötigte. Grace bestrafte die vielen Fehler von Selby nicht ausreichend. Mit einer 71 schaffte der dreimalige Weltmeister dann im sechsten Frame den Schritt unter die letzten 64.

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Mark Williams, der einzige walisische Sieger bei den Welsh Open, präsentierte sich zum Auftakt seines Heimatturnieres bei weitem nicht in Top-Form, aber Oliver Lines war nicht in der Lage, das auszunutzen. Zu wenig machte der Engländer aus seinen Chancen und machte auch viele nervöse Fehler. Zwar hatte er den ersten Frame gewonnen, doch spätestens als der von einem Gichtanfall wiedergenesene Williams auf Schwarz das 2:1 holte war eine Vorentscheidung gefallen. Am Ende gewann Williams sicher mit 4:1. Grund zur Freude gab den walisischen Fans auch Matthew Stevens. Der schlug David Gilbert, die Nummer zwölf der Weltrangliste, mit 4:2 und spielte dabei zwei Centuries.

Ursenbacher und Lichtenberg erreichen zweite Runde

Erfolgreich starteten die deutschsprachigen Spieler in die Welsh Open. Am Morgen hatte Alexander Ursenbacher durch ein 4:2 über Hammad Miah die zweite Runde erreicht. Am Abend zog Simon Lichtenberg mit einem 4:1 über Ryan Day nach. Der Berliner spielte dabei sehr konstant, profitierte allerdings auch von der andauernden Formschwäche des Walisers.

Bei Ding Junhui zeigt nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen die Formkurve wieder nach oben. In Wales startete er mit einem 4:2 über Marco Fu. Zwar hatte Fu mit einer 80 den besseren Start erwischt, aber Ding lieferte mit Serien von 80, 92 und 66 Punkten kontinuierlich hohe Breaks ab. Zwei Centuries schaffte auch Anthony McGill bei seinem 4:1 über Duane Jones. Masters-Champion Stuart Bingham war weit von der Form entfernt, die ihn im Alexandra Palace zum Titel getragen hat. Trotzdem setzte er sich gegen Martin Gould mit 4:2 durch. Gould war stark gestartet und mit 2:0 in Führung gegangen, baute dann aber auch stark ab.

Joe Perry erlitt einen Rückschlag bei seinem Versuch, sich wieder in den Top 16 der Rangliste zu etablieren. Gegen Ashley Carty unterlag er mit 3:4. Das höchste Break des ersten Tages spielte Lu Haotian mit einer 141 bei seinem 4:0 über Kishan Hirani.

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