Snooker-Weltrangliste nach den Saudi Arabia Masters 2024: Judd Trump, Mark Williams und die acht besten Aufsteiger

Die von allen Snooker-Profis begrüßte Chance, dank der hohen Preisgelder in Saudi-Arabien und der entsprechenden Ranglistenpunkte schon früh in der Saison Plätze gutzumachen, hat einiges in Bewegung gebracht. Ronnie O'Sullivan bleibt auf Rang vier, Mark Williams ist die neue Nummer sechs. John Higgins hält sich hauchdünn in den Top 16, 1.250 Punkte vor David Gilbert.

Trump nach Premieren-Titel in Riad: "Williams war besser"

Quelle: Eurosport

Saudi-Masters-Sieger Judd Trump dürfte dank seiner 500.000 Ranglistenpunkte aus Riad (in Summe: 1.474.000) lange Zeit die Nummer eins bleiben. Zweiter ist nun Kyren Wilson mit großem Abstand (978.500). Dritter Mark Allen (974.000). Größter Verlierer unter den Top 16: Barry Hawkins verlor zwei Plätze und rangiert als 18. außerhalb des Elite-Felds. Zu den glorreichen Acht mit den größten Sprüngen in der Weltrangliste zählen sechs etablierte Profis und zwei Tour-Rückkehrer aus China und Malaysia:
Der Chinese Lei Peifan schaffte mit vier Siegen einen Satz um 19 Plätze von der 106 auf die 87. Er gewann gegen die aktuelle Weltmeisterin Bay Yulu 4:2, holte zwei Decider gegen Jamie Clarke und Robbie Williams (jeweils 4:3) und schickte den Crucible-Achtelfinalisten Joe O'Connor mit 5:2 nach Hause. Lediglich Ronnie O'Sullivan war beim 1:5 eine Nummer zu groß für ihn.
Für Jimmy Robertson ging es 14 Plätze nach vorne. Er wird nun auf der 38 notiert. Der European-Masters-Champion von 2018 schlug Wildcard-Spieler Mohamed El Khayat aus Ägypten mit 4:2, den Chinesen Fan Zhengyi mit 4:3, den malaysischen Tour-Rückkehrer Rory Thor mit 5:0 sowie die Weltmeister John Higgins (5:2) und Kyren Wilson (6:4). Erst im Viertelfinale war sein Weg zu Ende. Er nimmt eine Prämie von 50.000 Pfund mit.

Neun Plätze: Si Jiahui

Si Jiahui zog aufgrund der 100.000 Pfund Halbfinal-Prämie erstmals in die Top 16 ein. Dank der Siege gegen Ronnie O'Sullivan (6:4), Pang Junxu (6:5), Tom Ford (5:2), Graeme Dott (5:0) und Jimmy White (4:2) macht er einen Sprung von Platz 22 auf Rang 13.
Elliott Slessor steht jetzt auf Rang 35 (zuvor: 42). Er nutzte seine Matches gegen Haydon Pinhey (4:2), Zhoun Yuelong (5:2) und den zweifachen Vizeweltmeister Ali Carter (5:3), womit er das Achtelfinale gegen Shaun Murphy erreichte (3:6). Sein Lohn: 30.000 Pfund – bei Turnieren wie etwa den Scottish Open muss man für eine ähnlich hohe Summe ins Finale kommen.

Sieben Plätze: Scott Donaldson

Der Schotte leidet ähnlich wie Jimmy Robertson seit längerer Zeit unter chronischen Krämpfen, weshalb er trotz gelungener Qualifikation seine Reise zum Xi’an Grand Prix nach China absagen musste. Er gab sein Bestes gegen Tian Pengfei (4:2) sowie den Sieger der British Open 2022, Ryan Day (5:2) und den Gewinner der European Masters 2023, Barry Hawkins (5:1).
Unter den letzten 16 lieferte er sich ein exzellentes Match mit Xiao Guodong (5:6). Scott Donaldson verlässt Platz 50 und wird jetzt auf Rang 43 notiert.

Sieben Plätze: Ben Woollaston

Auch Ben Woollaston schaffte das Achtelfinale trotz erheblicher gesundheitlicher Einschränkungen. Er leidet unter chronischen Erschöpfungszuständen und kann seit Jahren kaum noch trainieren. Ben setzte sich gegen Oliver Lines (4:2), Joe Perry (4:0) und Hossein Vafaei (5:3) durch.
Beim 0:5 gegen Zhang Anda im Achtelfinale zeigte er sich als sportlicher, fairer Verlierer. Er steigt von 59 auf Rang 52.

Sechs Plätze: Xiao Guodong

Der chinesische Allrounder hatte erst einen Tag vor dem Abflug geheiratet. Die Dame seines Herzens dürfte sich freuen, dass er eine 50.000 Pfund schwere Prämie aus dem Viertelfinale in die Haushaltskasse einbringt.
Auf seinem Weg unter die letzten Acht schlug er Duane Jones (4:2), Lyu Haotian (5:2), Mark Allen (5:1) und Scott Donaldson (6:5). Von der 35 ging es für ihn nach oben auf die 29.
Ebenfalls sechs Plätze wurden im untersten Teil der Weltrangliste verbucht. Duane Jones, Allan Taylor und Antoni Kowalski reichten jeweils zwei Siege für den gemeinsamen Rang 100.

Fünf Plätze: Rory Thor

Der Mann aus Malaysia rutschte mit drei Siegen von der 79 auf die 84: In Runde eins schlug er Wildcard-Mann Omar Alajlani mit 4:0, in Runde zwei Hammad Miah mit 4:1 und in Runde drei den Welsh-Open-Sieger von 2023, Robert Milkins (4:3).

Außer Konkurrenz: Haydon Pinhey (zwölf Plätze)

Zwei Siege reichten dem Engländer Haydon Pinhey für einen Satz von 115 auf 103: ein 4:0 gegen den Wildcard-Spieler Ayman Alamri und ein 4:2 gegen Veteran David Lilley.
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Im Decider: Trump kommt nach 0:62 zurück und holt den Titel

Quelle: Eurosport


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