Für Gilbert ist es das erste Mal, dass er im Viertelfinale der WM steht. Zu verdanken hat er das aber nicht alleine den Problemen von Williams, sondern vor allem seiner eigenen Klasse.
Mit 9:7 war er in die entscheidende Session gegangen. Den ersten Frame am Abend gewann dann zwar Williams gegen den nervösen Gilbert, aber dann hatte sich der Engländer gefangen. Mit Breaks von 62, 52 (aus einem ganz schweren Bild) und 139 Punkten zog er auf 12:8 davon.
Im 21. Frame scheiterte er dann aber nach 41 Punkten, so dass Williams dank einer 54 noch einmal verkürzte. Im nächsten Durchgang machte Gilbert dann aber mit einer 89 alles klar.
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Wilson feiert "größten Sieg meiner Karriere"

Am Morgen war schon Selby gescheitert. Der dreimalige Champion unterlag Gary Wilson mit 10:13. "Heute hat mich mein Safe-Spiel im Stich gelassen", analysierte Selby danach. Wilson, der danach zurecht vom "größten Sieg meiner Karriere" sprach, blieb bemerkenswert gelassen.
Selby schaffte noch das 9:9 und das 10:10, doch dank einer 86 holte sich Wilson die Führung zurück. Nachdem er dann nach fast 50 Minuten auch den nächsten Frame gewonnen hatte machte er mit einer 92 den Sieg perfekt.

Maguire siegt und kritisiert sich selbst

Stephen Maguire meinte nach seinem 13:12 über James Cahill nur: "Ich habe keine Ahnung, wie ich den Entscheidungsframe gewonnen habe. Ich habe so schlecht gespielt." Aber Noch-Amateur Cahill, der in der ersten Runde sensationell Ronnie O’Sullivan ausgeschaltet hatte, schaffte es nicht, die Fehler von Maguire auszunutzen.
In der sehr zerfahrenen dritten Session lieferten sich die beiden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In einer Session mit einer Vielzahl kurioser Zwischenfälle gewann Maguire den 25. Frame dann klar, brauchte aber eine Reihe von Chancen.

Trump geht in Führung

Zwischen John Higgins und Stuart Bingham ist nach der ersten Session mit 4:4 alles offen. Der Schotte allerdings wird sich über Nacht besser fühlen als sein Gegner, drohte ihm doch ein klarer Rückstand, als Bingham mit 4:1 in Führung gegangen war. Dann aber fand Higgins mit seinem Matchplay ins Spiel, bevor er die Session mit einer brillanten Total Clearance von 132 Punkten beendete.
Judd Trump führt nach der ersten Session gegen Ding Junhui mit 5:3. Trump hatte stark begonnen. Über die ersten vier Frames spielte er eine Lochquote von 94 Prozent und war mit 5:1 in Führung gegangen. Doch gegen Ende der Session war sein Spiel nicht mehr so zwingend, so dass Ding noch zwei wichtige Frames gewann, die ihn im Match hielten.

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