Kyren Wilson mit Riesen-Schlussspurt ins WM-Viertelfinale, Trump verbessert

Kyren Wilson legte bei seinem 13:11 im WM-Achtelfinale einen riesigen Schlussspurt hin: Mit 10:11 lag er hinten, ehe er das Match mit Breaks von 81, 125 und 132 Punkten drehte. Im Viertelfinale trifft er auf David Gilbert. Judd Trump präsentierte sich am Montag verbessert und gewann gegen Ding Junhui sechs Frames in Folge zum 13:9. John Higgins setzte sich mit 13:11 gegen Stuart Bingham durch.

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Wilson hatte zu Beginn der letzten Session noch mit zwei Frames hinten gelegen. Als er aber die ersten beiden Frames des Tages gewann hatte er mit 9:9 zum ersten Mal in diesem Match ausgeglichen. Die nächsten beiden Frames teilten sich die beiden dann.
Nach dem Interval war es wieder Wilson, der als erster in ein Break kam; nach 43 Punkten verschoss er jedoch Pink. Hawkins griff mit beiden Händen zu und holte sich mit einer 69 die Führung zurück. Dann jedoch folgte der atemberaubende Sturmlauf von Wilson, der damit zum vierten Mal in Folge das Viertelfinale erreichte.
Mit insgesamt neun Centuries, davon fünf von Wilson, stellten die beiden gleichzeitig auch noch einen neuen Rekord für ein "Best-of-25-Match" auf. Wilson beeindruckte vor allem mit seinen sicheren langen Einsteigern.

Trump dank Steigerung ins Viertelfinale

Nach zwei schwachen Sessions gegen Ding steigerte sich Trump am Montag erheblich und machte aus dem 7:9-Rückstand einen 13:9-Sieg. Mit präzisem und vor allem wohlüberlegtem Spiel gewann er sechs Frames in Folge.
Mit einer 93 startete er in die Session und dominierte auch die nächsten Frames. Mit einer 103 im 21. Frame sorgte er für das erste Century im Match. Im 22. Frame bekam Ding noch eine Chance, doch er verschoss Pink, als er auf Gelb stellen musste. Trumps Viertelfinalgegner wird ab Dienstag Stephen Maguire sein.

Higgins muss beißen

Mit einer Energieleistung kämpfte sich Higgins ins Viertelfinale. Gegen Bingham setzte er sich mit 13:11 durch. Mit 8:8 waren die beiden in die letzte Session gegangen. Higgins gewann dann drei der vier ersten Frames.
Zwar war Bingham da jeweils klar in Führung gegangen, aber mit seinen typischen Clearances drehte Higgins die Frames noch. Nach dem Interval wurde Bingham dann zwar stärker, aber dank seines Matchplays machte Higgins das 12:11 und legte dann eine 63 vor, die letztendlich entscheidend war.

Carter bleibt im Rennen

Zhou Yuelong musste am Ende doch der mangelnden Erfahrung Tribut zollen und unterlag Ali Carter mit 9:13. Dabei hatte der 21-jährige Chinese nach der zweiten Session noch mit 9:7 geführt.
In der letzten Session wurde er aber mit dem Druck nicht mehr fertig. Mit seinem überlegenen Matchplay gewann Carter so sechs Frames in Folge.
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