World Grand Prix 2019 | Judd Trump als Erster im Viertelfinale - Yuan Sijun siegt weiter

Judd Trump hat als erster Spieler das Viertelfinale beim World Grand Prix erreicht. Der Masters-Champion schlug Tom Ford in Cheltenham mit 4:2. Trump spielte dabei Breaks von 83, 65, 55 und 100 Punkten, erlaubte sich aber auch Fehler, durch die er Tom Ford ins Spiel ließ. So blieb es über weite Strecken spannend, ehe Trump das Match mit seinem Century zum verdienten Sieg beendete.

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Weiter auf der Siegesstraße unterwegs ist auch Yuan Sijun. Der 18-Jährige hatte in der Vorwoche in Berlin John Higgins geschlagen und sich zum Auftakt beim World Grand Prix gegen Mark Williams durchgesetzt.
Nun erreichte er mit einem 4:2 über Stephen Maguire das Viertelfinale. Maguire hatte schon mit 2:1 geführt, doch Yuan gewann den vierten Frame auf Pink und den nächsten Durchgang auf Schwarz.
Ein Lochfehler von Maguire erlaubte dem Chinesen dann die entscheidende Clearance im sechsten Frame. Er trifft nun auf seinen Landsmann Xiao Guodong, der Mark Davis mit 4:1 schlug.

O'Sullivan-Bezwinger Fu ausgeschieden

Mit 4:1 setzte sich auch Barry Hawkins gegen Marco Fu durch. Fu knüpfte nicht an die Form an, die er am Montag bei seinem Sieg über Ronnie O'Sullivan gezeigt hatte. So ging Hawkins unangefochten mit 3:0 in Führung. Dann aber legte Fu den Schalter um und gewann den vierten Frame dank einer 54 zu Null.
Im fünften Frame verwickelten sich die beiden in ein hochklassiges taktisches Duell, bei dem für 22 Minuten kein Ball gelocht wurde. Hawkins blieb aber Sieger in diesem Fight und machte auf die Farben den Sieg perfekt.
In den letzten Erstrunden-Matches biss sich Kyren Wilson drei Tage nach seinem Triumph beim German Masters mit 4:3 gegen Matthew Stevens durch. Stevens hatte schon mit 3:0 geführt und hatte auch im Decider eine Siegchance, ehe er die letzte Schwarze verschoss und direkt vor der Ecktasche liegenließ.

Kyren Wilson hat erneut Probleme mit dem Queue

Wilson hatte allerdings auch Probleme mit seinem Queue. Schon in Berlin hatte sich seine Ferrule gelockert. Zuhause ließ er das dann zwar reparieren, aber die Pomeranze, die dann aufgeklebt wurde, ist weicher als er es gewohnt ist. So hatte er besonders bei Effet-Bällen Schwierigkeiten.
Mark Selby erreichte das Achtelfinale durch ein 4:1 über Shaun Murphy. Murphy war gut gestartet und hatte den ersten Frame mit zwei Fünfziger-Breaks gewonnen. Danach jedoch wurde sein Lochspiel fehlerhafter. Mit einem Top-Break von 76 Punkten gewann Selby so vier Frames in Folge.
Am Donnerstag trifft er nun auf Noppon Saengkham, der bei seinem 4:2 über John Higgins Breaks von 56, 103, 52 und 66 Punkten spielte. Higgins hatte auch eine 94 und eine 108 geschafft. Den letzten Frame holte der Thailänder erst auf Schwarz. Berlin-Finalist David Gilbert brauchte nur eine gute Stunde, um Yan Bingtao mit 4:0 zu schlagen.
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