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Ronnie O'Sullivan gewinnt World Grand Prix gegen Judd Trump - Mit Heißluft-Friteuse und Smoothie-Maker zum Sieg
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Publiziert 22/01/2024 um 13:22 GMT+1 Uhr
Ronnie O'Sullivan hat zum dritten Mal den World Grand Prix in Leicester gewonnen - diesmal aber half ihm dabei ein Geheimrezept. "Ich habe das Spiel genossen, das habe ich wirklich", sagte der dreimalige Champion nach seinem Sieg über Judd Trump gegenüber "ITV Sport". Als Grund für seinen Titelgewinn nannte der 48-Jährige dann auch eine Umstellung in seiner Ernährung, wie er danach verriet.
O'Sullivan nicht zu stoppen: "The Rocket" gewinnt World Grand Prix
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"Zu Beginn der Woche habe ich mich ein bisschen unwohl gefühlt", erklärte O'Sullivan: "Aber dann habe ich mir eine Heißluft-Fritteuse und einen Smoothie-Maker gekauft und angefangen, ein bisschen besser zu essen und mich besser zu fühlen," so der Engländer nach seinem Sieg bei "ITV Sport" weiter.
Er esse nicht gerne Junk Food, gab er zu, denn das bringe ihn in "eine komische Lage". Im Laufe der Woche habe er sich schließlich besser gefühlt.
Den World Grand Prix in Leicester gewann O'Sullivan nach einer spannenden Aufholjagd am Sonntagabend mit 10:7. Zuvor hatte der Superstar gegen Trump noch deutlich im Rückstand gelegen: "Er hat mich zunächst mit 0:4 vom Tisch gefegt und ich dachte schon, dass es eine frühe Nacht werden würde - ein 1:10-Job."
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"Sensationell - was für ein Rettungsball!" Trump begeistert im Finale
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Dann fand der Favorit aber besser ins Endspiel und kam in der Morningside Arena auf 3:5 heran, was ihn dann doch ein wenig optimistisch gestimmt habe: "Ich kam heraus und dachte, versuch einfach zu sehen, was passiert, und genieße den Kampf. Judd ist ein Krieger und für mich mit Sicherheit der Favorit auf den Titel bei der Weltmeisterschaft dieses Jahr", fand Trump anerkennende Worte über seinen Kontrahenten aus Bristol. In drei Monaten beginnen die Titelkämpfe in Sheffield.
O'Sullivan auf der Suche nach Konstanz
Um für die Snookerweltmeisterschaft vom 20. April bis zum 6. Mai 2024 in Yorkshire vorbereitet zu sein, möchte O'Sullivan an seiner Konstanz arbeiten: "Ich habe jetzt drei Monate Zeit, um zu versuchen, eine gewisse Konstanz in mein Spiel zu bekommen, weil man in Sheffield Konstanz braucht."
Mit sieben WM-Titeln geht "The Rocket" als Favorit in das Turnier, welches er in diesem Jahr einmal genießen möchte, wie er betont: "Man muss nicht großartig spielen, um das Turnier zu gewinnen, man muss nur dranbleiben. Ich möchte bis dahin ein bisschen Konstanz finden und dann nach Sheffield fahren und versuchen, es zu genießen. Das wäre zur Abwechslung mal schön."
Für O'Sullivan war der Gewinn des World Grand Prix bereits der dritte Titelgewinn innerhalb von 50 Tagen. Im Dezember und Januar hatte er zum achten Mal die UK Championship sowie den Master-Titel gewonnen. Ein Ende seiner erfolgreichen Karriere sei für ihn aber noch nicht in Sicht, wie es erscheinen mag: "Wenn ich Snooker spiele, fühle ich mich jung im Kopf. Ich weiß, dass Alter eine Zahl ist – 48 –, aber wenn ich anfange zu spielen, fühle ich mich, als wäre ich 20 Jahre jünger."
Solange er sich am Tisch noch jung fühle, sei das Alter für ihn "kein wirkliches Problem". Seine jahrelange Erfahrung und die Titelgewinne helfen ihm: "Ich habe viel über das Spiel gelernt. Ich bin wahrscheinlich ein besserer Allroundspieler als je zuvor."
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"Eine Sternstunde des Snooker": O' Sullivan einfach überragend
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Im Unterschied zu den wilden Beschimpfungen zwischen O'Sullivan und Ali Carter nach dem Finale des Masters vor einer Woche begegneten sich die Finalisten diesmal voller Respekt. Die lobenden Worte des Siegers gab Trump zurück: "Es ist nie schön, wenn man verliert, aber es war ein verdienter Sieg für ihn. Ich genieße es immer, gegen ihn zu spielen!"
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