Zwei Safefehler kosteten Kyren Wilson den ersten Frame, aber mit einer 64 schaffte er postwendend den Ausgleich. Dann jedoch gewann Ding Junhui fünf Frames in Folge und zog auf 6:1 davon. Wilson spielte zwar nicht in der Form der letzten Tage, doch um so vieles schlechter war er nicht. Der Engländer agierte in einigen Situationen nur sehr unglücklich und hatte bei einigen Szenen auch einfach Pech.
Ding dagegen nutzte seine Chancen sehr effektiv und spielte in dieser Phase Top-Breaks von 93, 67 und 58 Punkten. Erst am Ende der ersten Session schaffte es Wilson noch, Schadensbegrenzung zu betreiben: Mit Breaks von 104 und 66 Punkten verkürzte er noch auf 3:6.

Wilson verunsichert, Ding glänzt

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Statt einen guten Start in die zweite Session zu erwischen entwickelte sich der Abend für Kyren Wilson dann aber zum Desaster. Zunehmend verunsichert wollte ihm nichts mehr gelingen. Der Engländer wurde immer mehr zu einem Häufchen Elend. Ganz anders dagegen Ding Junhui. Der präsentierte sich in bester Spiellaune und war nach Breaks von 67, 69 und 71 Punkten nur noch einen Frame vom Sieg entfernt. Im 13. Frame spielte Ding auch eine 54, doch den Schritt über die Ziellinie verpasste er zunächst, als er die letzte Rote verschoss. Wilson hatte noch eine Chance, doch er konnte am Ende Pink nicht richtig von der Bande lösen und verschoss den langen Ball. Nach ein paar Fehlversuchen auf beiden Seiten lochte Ding schließlich Pink und Schwarz und konnte sich von seinen Fans als Sieger feiern lassen.

Glückstreffer - oder doch Traumstoß?

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