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Thepchaiya Un-Nooh im ersten Finale, jetzt gegen Judd Trump
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Publiziert 02/11/2019 um 17:05 GMT+1 Uhr
Thepchaiya Un-Nooh steht zum ersten Mal im Finale eines normalen Ranglisten-Turnieres. Sein Gegner im Endspiel des World Open in Yushan wird Judd Trump sein. Im Halbfinale gegen Kyren Wilson brauchte Un-Nooh allerdings ein Comeback, ehe er sich mit 6:5 durchsetzte. Auch Judd Trump musste in einer nervösen Partie über die volle Distanz gehen, bis er mit 6:5 gewonnen hatte.
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Wilson hatte in der Vorschlussrunde von Beginn an das Problem, dass ihm keine hohen Breaks gelangen. Zu Beginn jedoch bestrafte Thepchaiya Un-Nooh die Fehler seines Gegners nicht und nutzte auch seine Chancen nicht konsequent. So führte Wilson das ganze Match über: Mit 3:0, mit 4:1 und auch mit 5:3 lag er vorne. Aber nachdem er mit dem Rücken zur Wand stand steigerte sich der Thailänder. Nun hatten die Schwächen von Wilson Folgen.
Es wurde immer dramatischer: Die letzten vier Frames wurden allesamt auf die Farben entscheiden Wilson hatte in allen Frames nach seiner 5:3-Führung die erste Chance und kam in ein Break. Aber es wurde eben nie genug Punkte. So schaffte Un-Nooh auf Schwarz den Anschluss und glich mit Pink aus.
Im elften Frame vergaben beide gute Chancen. Den entscheidenden Fehler aber machte Wilson, als er Grün verschoss. Un-Nooh räumte bis Pink ab und hatte sein erstes Finale bei einem Turnier mit normalem Format erreicht; zuvor hatte er nur im Endspiel des Shootout gestanden, bei dem er in der Vorsaison auch den Titel geholt hatte.
Packendes Duell zwischen Trump und Higgins
Auch Trump und Higgins konnten zwar nicht an die am Vortag gezeigten Leistungen anknüpfen, aber auch hier entwickelte sich ein spannendes Duell. Higgins allerdings krönte sein Comeback nicht. Der Schotte war mit 2:1 in Führung gegangen, ehe Trump vier Frames in Folge gewann. Auch in den folgenden Frames kam Trump als erster in ein Break, doch auch er machte dabei nicht genug Punkte. Im zehnten Frame reichte ihm gar eine 59:0-Führung nicht.
Im elften Frame drohte ihm ein ähnliches Schicksal: Trump hatte eine 55 vorgelegt, aber er verlor die Stellung und konnte das Break nicht fortsetzen. Higgins bekam seine Chance, doch dieses Mal gelang ihm die entscheidende Clearance nicht. Er verschoss Pink auf die Mitte. So schaffte ein erleichterter Weltmeister endlich den Schritt über die Ziellinie.
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