Eurosport
Neil Robertson scheitert überraschend an He Guoqiang - Ronnie O'Sullivan verteilt Whitewash an Stephen Maguire
Von
Update 09/10/2025 um 15:57 GMT+2 Uhr
Der nächste Topfavorit beim Xi'an Grand Prix ist raus. Nachdem bereits der Weltranglistenerste Judd Trump in der zweiten Runde rausflog, ereilte Neil Robertson das gleiche Schicksal eine Runde später. Gegen He Guoqiang verlor der Australier im Decider (4:5). Während Titelverteidiger Kyren Wilson hingegen souverän weiterkam, verteilte Ronnie O'Sullivan einen Whitewash an Stehpen Maguire.
Starkes Finish von Wilson: Century zum Match gegen Yuan in Xi'an
Quelle: Eurosport
Ronnie O'Sullivan hat seine starke Form beim Xi'an Grand Prix bestätigt. "The Rocket", der in China sein erstes Turnier seit sieben Wochen spielt, verteilte nach dem 5:0 in der ersten und dem 5:1 in der zweiten Runde einen weiteren Whitewash.
Der Engländer besiegte Stephen Maguire mit 5:0 und ließ dem Schotten dabei nicht den Hauch einer Chance. Insgesamt gelangen Maguire in den fünf Frames nur 25 Punkte gegen den siebenmaligen Weltmeister.
O'Sullivan, der sich nach seinem ersten Match noch selbst als "eingerostet" bezeichnete, startete direkt mit einem überragenden 134er-Century ins Spiel. Im Anschluss dominierte der Weltranglistenvierte Maguire nach Belieben und gewann am Ende hochverdient.
Auch der Gegner von O'Sullivan in der vierten Runde steht bereits fest. Jak Jones wird den Altmeister nach seinem 5:3 gegen David Lilley fordern.
Robertson scheitert überraschend
Für Neil Robertson ist der Grand Prix derweil früh vorbei. Nachdem der Weltranglistenersten Judd Trump am Mittwoch scheiterte, flog nun auch die Nummer drei der Welt überraschend in Xi'an aus dem Turnier. Er unterlag im Decider dem Chinesen He Guoqiang.
Der Australier verpasste den Start und lag schnell 0:1 zurück. Im Verlauf tauschten die beiden Frames aus, sodass es 2:2 stand. Dann ließ Robertson erstmals seine Klasse aufblitzen.
Im fünften Frame sorgte der 43-Jährige mit einem 126er-Century für das Highlight des Spiels. Das Momentum konnte er allerdings nicht für sich erobern, so stand es 3:3 nach sechs Frames.
Nachdem Robertson auch die 4:3-Führung mit einem Century holen konnte, gab er die folgenden Frames ab und verlor letztlich im Decider. Für Guoqiang ein großer Erfolg gegen den Weltranglistendritten.
Moody kassiert Whitewash
Einen Tag zum Vergessen erlebte auch Stan Moody. Das 19-jährige Wunderkind, das am Mittwoch noch Ali Carter aus dem Turnier nahm, kam gegen Stuart Bingham gehörig unter die Räder.
Ein 0:5-Whitewash stand am Ende auf dem Tableau. Bingham, Weltranglisten-21., erwischte mit einem Century im ersten Frame einen guten Start ins Match und ließ sich im Anschluss nicht beirren. Einzig im knappen zweiten Durchgang (57:69) blitzte die spielerische Klasse von Moody auf.
Wilson souverän weiter
Titelverteidiger Kyren Wilson macht es Bingham gleich und steht ebenfalls in der vierten Runde in Xi'an. Der Weltranglistenzweite setzte sich problemlos gegen den Chinesen Yuan Sijun 5:2 durch.
Der Engländer spielte von Beginn an eine sehr konzentrierte Partie, was sich in einer 3:0-Führung widerspiegelte. Obwohl Sijun besser wurde, ließ Wilson in der Folge nichts mehr anbrennen. Er beendete das Spiel lässig mit einem seiner zwei Centurys und darf weiter von der Titelverteidigung träumen.
Das könnte Dich auch interessieren: Robertson adelt O'Sullivan: "Größter britischer Sportler aller Zeiten"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/10/08/image-9e6100c6-570b-4279-8a6b-f634b64ba211-85-2560-1440.png)
Paukenschlag! Trump fliegt in Xi'an im Decider raus
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung