Speedway GP - Fredrik Lindgren spricht von Lungenschäden nach Corona-Infektion: "Natürlich hat das Einfluss"

Seit seiner Corona-Erkrankung hat Fredrik Lindgren mit den Folgen der Infektion zu kämpfen. Lungenschäden erschwerten dem 36-Jährigen die Rückkehr zum Profisport - doch Lindgren ließ sich nicht unterkriegen. Nach einem mit harten Trainingseinheiten gespickten Winter schien der Ex-Weltmeister die Folgen überwunden zu haben. Ende Mai wurde Lindgren aber wieder von seiner Vergangenheit eingeholt.

Fredrik Lindgren sprach von seinen Lungenschäden

Fotocredit: Imago

"Ich hatte einen guten Winter, konnte sogar hart trainieren. Daher war ich überrascht, dass diese Probleme wieder zurückkehrten", ging Lindgren auf seinen Rückschlag ein.
"Es wurde allmählich schlechter. Und natürlich hat das einen Einfluss", unterstrich der 36-Jährige.
Zunächst war der Weltmeister von 2015 nicht imstande, sein Training aufrechtzuerhalten. Darum zeigte er sich über die Sommerpause erfreut. "Ich konnte nicht mehr trainieren. Während der Rennen ging mir sogar die Luft aus", schilderte Lindgren weiter.
"Wenn dein Blut keinen Sauerstoff abbekommt, funktioniert nichts mehr, wie es eigentlich sollte. Das Gehirn arbeitet nicht mehr, wie es sollte. Es ist klar, dass das einen negativen Einfluss hat", führte der Schwede aus.

Lindgren bläst zum Gegenangriff

Trotz dieser Umstände gibt Lindgren den WM-Kampf noch nicht auf. Zurzeit befindet er sich auf Rang fünf des Gesamtklassements und könnte bereits beim Grand Prix von Großbritannien am 13. August Boden auf seine Konkurrenten gutmachen. Die beiden bisherigen Podestplätze in Warschau und Teterow nähren seine Hoffnung auf ein Comeback.
Ohnehin entpuppte sich die bisherige Meisterschaft als ein offenes Rennen. Einzig Gesamtführender Bartosz Zmarzlik überzeugte mit Konstanz. "Nur Zmarzlik hat wirklich zu einer gewissen Konstanz gefunden, und deshalb ist er im Moment ganz oben. Aber für den Rest von uns gibt es noch viele Punkte zu holen", erläuterte er.
"Ich möchte in der Tabelle nach oben klettern. Wenn ich von jetzt an bis zum Ende des Jahres eine gute Form finde, habe ich eine große Chance, in der Tabelle aufzusteigen und eine Medaille zu gewinnen", gab er die Devise für die restliche Saison vor.
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Quelle: Eurosport

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