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Alexander Zverev bereut verbale Attacke gegen Daniil Medvedev in Monte-Carlo - aber erneuert seine Kritik
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Publiziert 21/11/2023 um 12:31 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev hat zugegeben, dass er seine öffentliche Attacke gegen Daniil Medvedev im Rahmen des Turniers von Monte-Carlo im April bedauert und legte zugleich gegen den Russen nach. "Ich bereue ein bisschen, dass ich das Interview gegeben habe", sagte Zverev. Der Deutsche bezeichnete Medvedev nach seiner knappen Niederlage im Achtelfinale als "einen der unfairsten Spieler der Welt".
Daniil Medvedev (l.) und Alexander Zverev
Fotocredit: Imago
"Ich nehme Fairness und Sportsmanship sehr, sehr ernst. Davon hat er leider nichts", bezichtigte Zverev seinen Kontrahenten im Fürstentum des unsportlichen Verhaltens.
Der gebürtige Hamburger ärgerte sich darüber, dass Medvedev im zweiten Satz beim Stand von 5:4 einen der Netzpfosten entfernte und diesen auf den Platz warf, bevor Zverev zum Matchgewinn aufschlagen konnte. Außerdem war die deutsche Nummer eins nicht mit einer Toilettenpause seines Gegners einverstanden. Medvedev gewann die Partie letztendlich nach zwei vergebenen Matchbällen des Wahl-Monegassen.
"Sascha (Zverev, Anm. d. Red.) lebt in seiner eigenen Welt", schoss Medvedev zurück und fügte an: "Wenn er sagt, jemand spiele nicht fair, denkst du: Okay, großartig, schau mal in den Spiegel."
Nun verriet Zverev im Interview mit "Sky", dass er seinem Ärger anders hätte Luft machen sollen: "Am Ende des Tages hätte ich zu ihm gehen und sagen müssen 'Hey, was soll der Scheiß?' und nicht darüber ein Interview geben sollen."
Zverev erneuert Kritik an Medvedev
"Ich hab mir während des Matches geschworen, wenn ich verliere, dann schüttele ich seine Hand. Wenn ich das Match gewinne, dann schüttele ich seine Hand nicht. Das war für mich einfach zu viel", gab der Rechtshänder außerdem Einblicke in seine Gedankenwelt.
Zverev zog sich im French-Open-Halbfinale 2022 eine schwere Bänderverletzung zu und befand sich im Kampf zurück in die Weltspitze. Bereits im Achtelfinale von Indian Wells einen Monat zuvor unterlag Zverev dem gebürtigen Moskauer in drei Sätzen.
"Ich war enttäuscht, ich war wütend in dem Moment, weil ich das Gefühl hatte, dass ich in dem Moment diesen einen Durchbruch brauchte. Der hätte in Indian Wells passieren können, da gab es auch ein paar Szenen, die kurios waren", erklärte Zverev und ergänzte: "In Monte-Carlo war es dann einfach zu viel."
Nichtsdestotrotz erneuerte der Weltranglistensiebte seine Kritik an Medvedevs Verhalten. "Ich glaube auch, dass in diesem Match viele Sachen passiert sind, die nicht passieren hätten dürfen. Da ziehe ich mich nicht zurück", sagte der zweifache Gewinner der ATP-Finals: "Ich glaube wirklich, dass das Match nicht durchs Tennisspielen gewonnen wurde und das ist etwas, was ich hasse. Ich hasse es, wenn so etwas getan wird und ich finde es unfassbar unsportlich."
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