Alexander Zverev spricht offen über sein Image: "Ich stand mit meinen Geschichten nicht gut da"

Alexander Zverev hat sich gegenüber dem "tennis Magazin" über sein Ansehen in der Öffentlichkeit geäußert. "Ein Image entsteht ja oft auch durch andere Sachen außerhalb des Courts und teilweise stand ich mit meinen Geschichten nicht gut da", gab der Olympiasieger zu. Zverev spielte damit auf die Gewaltvorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Sharypova oder den Prozess gegen Ex-Manager Patricio Apey an.

Alexander Zverev

Fotocredit: Getty Images

Alexander Zverev hat mit seinem beherzten Auftreten bei den Olympischen Spielen in Peking viele Sympathien gewonnen und das Turnier mit der Goldmedaille triumphal abgeschlossen.
Ein Meilenstein für den Hamburger, aber hat sich dadurch auch das Image verbessert? "Naja, durch die Goldmedaille kam natürlich Erfolg", erklärte Zverev im Exklusiv-Interview mit dem "tennis Magazin".
Die Art und Weise, wie man in den Medien und von der Öffentlichkeit gesehen werde, hänge aber nicht nur an sportlichen Erfolgen. "Am Ende des Tages findet man bei jedem Dinge, die man kritisch sehen kann", so Zverev. "Ich denke langfristig wird man mich immer besser kennenlernen und verstehen."
Derweil laufen im Hintergrund die Ermittlungen der ATP zu den Vorwürfen seiner Ex-Freundin Olga Sharypova, die den Tennisstar der physischen und psychischen Gewalt bezichtigte. Zverev wies die Aussagen von Sharypova als "verleumderisch und unwahr" zurück, die Ermittlungen seien daher in seinem Sinne.
In der juristischen Auseinandersetzung mit seinem ehemaligen Manager Patricio Apey hat sich Zverev bereits im Dezember 2020 auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.

Zverev: Sportlicher Befreiungsschlag in Monte-Carlo?

Auf dem Tennisplatz läuft es indes mittelprächtig für Deutschlands Nummer eins. Nach dem Ausraster bei einer Doppel-Partie beim ATP-Event von Acapulco schied er bei den Masters von Indian Wells und Miami in Runde zwei beziehungsweise im Viertelfinale aus.
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Aus in drei Sätzen: So verlor Zverev sein Viertelfinale in Miami

Quelle: Eurosport

Zu wenig für die großen Ambitionen. Immerhin verbesserte sich Zverev durch das Fehlen von Nadal in Miami in der Weltrangliste von Rang vier auf drei.
Den sportlichen Befreiungsschlag will er nun in seiner Wahlheimat Monaco schaffen, wo ab 10. April das Sandplatz-Masters von Monte-Carlo steigt.
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Der Zverev-Eklat im Video: Das brachte ihn zum Ausrasten

Quelle: SNTV

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