Alexander Zverev: Ex-Manager Patricio Apey schießt gegen Olympiasieger wegen Stefanos Tsitsipas' Toilettenpause

Alexander Zverevs ehemaliger Manager Patricio Apey hat öffentlich gegen den deutschen Tennisspieler geschossen. Apey bezieht sich dabei auf eine umstrittene Toiletten-Pause seines jetzigen Schützlings Stefanos Tsitsipas beim ATP-Turnier in Cincinnati 2021. Zverev warf dem Griechen damals vor, während der Pause von seinem Vater Apostolos Coaching-Tipps per Handy erhalten zu haben.

Alexander Zverev

Fotocredit: Imago

Fernsehbilder zeigten damals im Halbfinale den Vater des griechischen Tennisstars während der Pause beim Gebrauch seines Smartphones.
Zverevs ehemaliger Manager Patricio Apey, der spätestens seit einem Rechtsstreit im Jahr 2020 nicht gut auf die deutsche Nummer eins zu sprechen ist, erhebt nun Vorwürfe gegen den 25-Jährigen.
"Es war Zverev, der diese Sache in die Welt setzte, und die Dreistigkeit besaß, zu behaupten, Stefanos' Vater schreibe ihm eine SMS", bezichtigte Apey den Weltranglistenzweiten im Interview mit "CLAY" der Lüge: "Diese Anschuldigungen waren ein bisschen hart. Er wurde von Zverev und später auch von Murray bei den US Open schwer getroffen. Das war nicht fair."
Vielmehr habe Papa Tsitsipas in der Szene mit seiner Frau kommuniziert. "Und Stef hat sein Smartphone nicht mit in die Kabine genommen", verteidigte der frühere Davis-Cup-Spieler die Familie Tsitsipas.

Cincinnati 2021: Pfiffe für Tsitsipas

Der 83-Jährige ergänzte: "Was die Leute nicht wissen, ist, dass Stef selbst einen Brief an die ATP geschrieben hat, um sie zu bitten, die Toilettenregel detaillierter zu klären, weil er sich verantwortlich fühlte." Nun sei die Regel klarer - jeder Spieler erhalte drei Minuten Zeit für eine Toilettenpause.
In Cincinnati hatte sich Tsitsipas damals neun Minuten Zeit genommen - und damit den Ärger Zverevs auf sich gezogen.
Das Publikum empfing Tsitsipas bei dessen Rückkehr auf den Platz mit Buhrufen und einem Pfeifkonzert. "Ich mag es mit Tennis zu gewinnen und mit Tennis zu verlieren. Manche Spieler halt nicht", sagte Zverev damals nach dem Match.

Zverevs Primetime für Apey bereits abgelaufen

Apey attackierte Zverev in dem Interview mit "Clay" noch weiter. So äußerte der Manager der Meinung, dass die beste Zeit des zweimaligen ATP-Finals-Gewinners bereits abgelaufen sei.
"Er ist ein sehr guter Spieler und er wird viele Grand Slams gewinnen, aber die Zeit, der Prinz zu sein, bevor er der König war, ist möglicherweise verstrichen", meinte Apey über den 24-Jährigen, dem er außerdem vorwarf, seit der Trennung mit ihm schlechter beraten zu sein: "Wenn wir auf die Vergangenheit schauen, sind die Dinge sehr klar: Vor zwei Jahren hatte er sieben Verträge und, soweit ich weiß, hat er jetzt nur noch einen."
Zverev und Apey hatten 2020 vor einem Londoner Gericht einen Rechtsstreit um einen Vertrag aus dem Jahr 2012 geführt, der letztlich außergerichtlich beigelegt wurde.
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Quelle: Perform

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