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Alexander Zverev wartet weiter auf Grand-Slam-Titel - Arnaud Clément rechnet nicht mit Erfolg des Deutschen
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Publiziert 01/02/2024 um 15:49 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev scheiterte bei den Australian Open im Halbfinale. Auf seinen ersten Grand-Slam-Titel wartet der Deutsche somit weiter. Geht es nach Arnaud Clément, 2001 Finalist in Melbourne, könnte das Warten vergebens sein. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Jungs eine Grand-Slam-Trophäe gewinnen", meinte der Franzose in der "L'Équipe" angesprochen auf Zverev und Stefanos Tsitsipas.
Alexander Zverev scheitert bei den Australian Open im Halbfinale
Fotocredit: Imago
Auch Andrey Rublev, wie der Hamburger mittlerweile 26 Jahre alt, gehöre zu dieser Gruppe der ehemaligen Next-Gen-Spieler, die noch keinen Grand-Slam-Titel gewinnen konnten.
Der frischgebackene Australian-Open-Sieger Jannik Sinner, vier Jahre jünger als Zverev, habe das Trio dagegen überholt, so Clément.
"Es gibt eine Top 4, und die liegt weit vor dem Rest der Welt", erläuterte der 46 Jahre alte ehemalige Top-Ten-Spieler, der vor 23 Jahren im Finale von Melbourne André Agassi unterlegen war.
Neben Sinner und Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic zählt Clément auch Wimbledon-Champion Carlos Alcaraz sowie Daniil Medvedev dazu. Gegen den US-Open-Sieger von 2020 hatte Zverev sein Halbfinale "Down Under" trotz 2:0-Satzführung verloren.
Sonder-Lob für Daniil Medvedev und Jannik Sinner
"Wir dürfen Medvedev nicht vergessen. Wir reden nicht darüber, aber er ist immer noch da. Vor einem Jahr haben wir nur die Rivalität zwischen Djokovic und Alcaraz gesehen. Jetzt nicht mehr", freute sich der Franzose über die neuen Topstars der Szene.
Zwischen dem 20-jährigen Alcaraz und dem zwei Jahre älteren Sinner sei eine weitere Rivalität entstanden, die Tennis-Fans noch viele Jahre begeistern könne.
Sinners Erfolg in Australien verblüffte Clément nicht wirklich. "Ich dachte, wenn einer in der Lage ist, eine kleine Überraschung zu schaffen - denn es ist immerhin eine - dann er. Angesichts seines Niveaus im Jahr 2023 und seiner Fortschritte war klar, dass er nicht mehr in der gleichen Liga spielte", so der viermalige Turniersieger.
Der Südtiroler hatte Rekord-Champion Djokovic im Halbfinale aus dem Turnier geworfen. Durch den Sieg gegen Medvedev im Finale sei Sinner nun endgültig in die neue Top 4 der Tenniswelt aufgerückt.
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Sinner vom Erfolg geschockt: "Ich muss das erst verarbeiten"
Quelle: Eurosport
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