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Angelique Kerber hat für Olympia, Fed Cup und Grand Slams große Pläne
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Publiziert 11/02/2020 um 11:47 GMT+1 Uhr
Bei den Australian Open war für Angelique Kerber im Achtelfinale Schluss. Für 2020 hat sich die dreimalige Grand-Slam-Siegerin dennoch große Ziele gesetzt. Die Olympischen Spiele in Tokio sowie der Angriff auf den Karriere-Grand-Slam spielen für Kerber dabei eine wichtige Rolle. Im "Sky"-Interview macht die 32-Jährige den deutschen Fans zudem Hoffnungen auf ein Olympia-Mixed mit Alexander Zverev.
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Das Jahr 2020 ist für Angelique Kerber nicht optimal gestartet. Mit einer Oberschenkelverletzung ging die Deutsche in die Australian Open, musste sich beim ersten Grand Slam des Jahres mit dem Achtelfinale begnügen.
Doch Kerber freut sich auf weitere Highlights, allen voran die Olympischen Spiele in Tokyo (24. Juli bis 9. August live bei Eurosport).
Kerber hofft auf Olympia-Coup
"Olympia ist was Besonderes. Für Deutschland zu spielen, ist für mich immer eine Ehre. Man gibt einfach alles. Man hat in dieser Woche so oft Gänsehaut - schon bei der Eröffnung, wenn man reinläuft", erzählte Kerber im Interview mit "Sky". Das Gefühl, das sie in London 2012 sowie Rio 2016 hatte, werde sie nie vergessen.
Allerdings betonte die Deutsche: "Ich hoffe, dass es dieses Jahr noch einen Schritt weitergehen kann." In Brasilien musste sie sich im Finale der Außenseiterin Monica Puig aus Puerto Rico geschlagen geben (4:6, 6:4, 1:6). In London verlor Kerber im Viertelfinale mit 4:6 und 5:7 gegen Victoria Azarenka.
Nun hofft Kerber in Tokio auf den großen Coup. Nach Steffi Graf (1988 in Seoul) wäre Kerber damit die zweite Deutsche, die Einzel-Gold bei Olympia holt. Auch im Mixed-Doppel könnte die Kielerin Chancen auf Edelmetall haben. Angesprochen auf ein mögliches Doppel mit Alexander Zverev meinte Kerber bei "Sky" vielsagend:
Großes Lob für Zverev
Die Wimbledon-Siegerin von 2018 lobte die Entwicklung des 22-Jährigen und seine Leistung bei den Australian Open.
"Ich freue mich unglaublich, dass er das Halbfinale erreicht hat, dass er es geschafft hat, sich auf sich selbst zu konzentrieren und sein Team auch einen guten Job gemacht hat. Da kann man stolz auf ihn sein und ich hoffe, dass das Jahr genau so gut weiterlaufen wird für ihn", erklärte Kerber.
Mit dem Fed Cup hat die 32-Jährige noch einen weiteren Titel für Deutschland im Visier. Beim 4:0-Erfolg des deutschen Teams gegen Brasilien vor wenigen Tagen war Kerber zwar nicht im Einsatz, für das Finalturnier der besten zwölf Teams in Budapest (14. bis 19. April) macht sie sich aber Hoffnungen:
Karriere-Grand-Slam im Blick
Einen weiteren Fokus legt die 32-Jährige in diesem Jahr auf die Grand Slams, besonders auf die French Open. Der Titel in Roland Garros fehlt der Deutschen als einziger zum Karriere-Grand-Slam. Kerber meinte dazu:
Im vergangenen Jahr ging die gebürtige Bremerin angeschlagen in das Sandplatzturnier in Paris, in der Vorbereitung knickte sie unglücklich um. Im Rückblick darauf meinte sie nun: "Es sollte irgendwie nicht sein. Vielleicht wird es dieses Jahr besser. Aber ich werde mich nicht unter Druck setzen. Es gibt auch noch andere Turniere, die ich gewinnen kann."
Dazu gehört auch Kerbers Lieblingsturnier in Wimbledon, dem sie mit großer Vorfreude entgegenblickt. "Wimbledon ist Wimbledon. Das ist für mich das absolute Turnier. Ich liebe es auf Rasen zu spielen. Ich genieße es, dort zu spielen. Nochmal so eine Reise - wäre nicht schlecht", meinte Kerber. 2020 könnte für die deutsche Nummer eins also trotz eines mäßigen Starts ein voller Erfolg werden.
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