Alexander Zverev über Dominanz von Novak Djokovic: Daniil Medvedev und ich waren 2021 dran
Alexander Zverev hat Novak Djokovic nach dessen Triumph bei den ATP Finals geadelt. "Novak ist 36, aber im Körper eines 26-Jährigen. Man sieht ja nicht, dass er 36 ist", schwärmte der Hamburger bei "Sky" vom Fitnesszustand des Serben und betonte: "Sein Körper wird nicht älter, sondern noch fitter." Am Sonntag hatte sich Djokovic mit seinem siebten Erfolg bei den Finals zum Rekordsieger gekrönt.
Alexander Zverev und Novak Djokovic
Fotocredit: Getty Images
Die Nummer eins der Welt untermauerte im Finale des prestigeträchtigen Jahresabschlussturniers seine Ausnahmestellung und überrollte Publikumsliebling Jannik Sinner, der Djokovic in der Gruppenphase noch bezwungen hatte, bei seinem 6:3, 6:3-Sieg förmlich.
"Er ist on top of the game", zeigte sich Zverev im Interview mit "Sky" von der Leistung des nun alleinigen Finals-Rekordsiegers (siebten Titel) beeindruckt. Neben dem Triumph in Turin holte Djokovic in diesem Kalenderjahr außerdem drei Grand-Slam-Siege (Australian Open, French Open, US Open) sowie zwei Masters-Titel (Paris-Bercy und Cincinnati).
Angesicht der gegenwärtigen Dominanz des Serben blickte Zverev auf das Jahr 2021 zurück, als die Tennis-Spitze seiner Meinung nach ein Stück weit ausgeglichener war.
"Novak hat zwar dominiert, aber ich hatte das Gefühl, dass Medvedev und ich ein bisschen näher kommen. Von den großen Turnieren nach Wimbledon habe ich Olympia und die Word Tour Finals gewonnen und Daniil die US Open. Es wurde enger", erinnerte sich der 26-Jährige.
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Zverev-Triumph bei Finals: Monster-Ballwechsel und ein frecher Matchball
Quelle: SNTV
Zverev und Medvedev von Verletzungen ausgebremst
In der Folge mussten jedoch sowohl er als auch sein russischer Kontrahent Rückschläge verkraften.
"2022 hat Medvedev sich am Rücken verletzt und ich mich am Fuß. Dann öffnet sich das Ganze natürlich. Es gab viele Möglichkeiten für junge Leute wie Carlos Alcaraz und Casper Ruud", erklärte Zverev. Der Olympiasieger musste nach seiner schweren Knöchelverletzung bei den French Open 2022 in Paris rund sieben Monate pausieren.
Gegenwärtig stellt sich jedoch die berechtigte Frage, ob überhaupt jemand in näherer Zukunft in der Lage sein wird, den serbischen Dominator vom Tennis-Thron zu stoßen.
"Wir haben angefangen, dann wurden die Leute, die angefangen haben, es zu schaffen, durch Verletzungen eingebremst. Dann kommt er zurück und gewinnt alles", bilanzierte Zverev.
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Djokovic nach Finals-Triumph: "Warum aufhören?"
Quelle: Eurosport
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