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Alexander Zverev fordert Jannik Sinner bei Finals in Turin - Deutsche Nummer 1 will Revanche für Paris-Demütigung
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Publiziert 11/11/2025 um 17:23 GMT+1 Uhr
Alexander Zverev ist stark in die ATP Finals in Turin gestartet und kann beim zweiten Spiel einen großen Schritt Richtung Halbfinale machen. Dafür müsste die deutsche Nummer 1 keinen geringeren als den besten Hallenspieler der Welt besiegen: Jannik Sinner. Zuletzt war Zverev in Paris chancenlos gegen den Südtiroler, doch in Italien fühlt sich der Hamburger fit - und will seine "Waffen" nutzen.
Highlights: Zverev hält Shelton in Schach
Quelle: SNTV
Alexander Zverev macht sich keine Illusionen. "Ich erwarte ein sehr schweres Match, weil er der beste Spieler der Welt ist auf diesem Belag - gar keine Frage", sagte der 28-Jährige vor dem Duell mit Jannik Sinner in Turin am Mittwochabend (nicht vor 20:30 Uhr im Liveticker).
Die Favoritenrolle ist bei Zverevs zweitem Match in der Gruppenphase der ATP Finals klar vergeben - und doch glaubt der Deutsche Tennisstar an die Überraschung.
"Wenn ich zu 100 Prozent fit bin", sagte Zverev, "dann kann ich eine Chance haben". Sein Selbstvertrauen ist nicht unbegründet: Beim Auftaktsieg über Ben Shelton hinterließ er einen starken Eindruck, wirkte körperlich fit und schlug überragend auf.
Er fühle sich "sehr gut" und bereit für die kommenden Aufgaben, sagte Zverev, der das Turnier 2018 und 2021 bereits gewonnen hat, hinterher.
Sinner in der Halle kaum zu schlagen
Mit Sinner hat es Zverev zuletzt gleich zweimal erfolglos aufgenommen - nun wartet das dritte Duell zwischen dem Weltranglistendritten aus Hamburg und dem Wimbledonsieger binnen zweieinhalb Wochen. Sinner ließ in der jüngeren Vergangenheit aber nicht nur Zverev keine Chance - in der Halle ist er seit 27 Partien unbesiegt.
Ein enges Duell erwartet der Südtiroler trotzdem. "Das nächste Spiel wird sicherlich sehr schwierig, Sascha schlägt brutal gut auf im Moment. Er hat gegen Ben auch sehr, sehr gut gespielt", lobte Sinner, der sich bei seinem Auftakt am Montag gewohnt abgezockt präsentiert hatte. Félix Auger-Aliassime konnte beim 5:7, 1:6 nur den Großteil des ersten Satzes lang mithalten.
Der Kanadier ist am Freitag Zverevs Gegner im möglicherweise entscheidenden letzten Gruppenspiel. Zuvor bietet sich Zverev die Chance auf ein seltenes Highlight in einer von Verletzungen und Formproblemen geprägten Saison - in der die eigenen Ansprüche trotzdem immer hoch geblieben waren.
Zverev zuletzt ohne Chance gegen Sinner
Er wisse, "dass es heutzutage alle sehr komisch finden, wenn ich auch mal gegen gute Spieler gewinnen kann", sagte Zverev nach seinem Sieg über Shelton etwas patzig: "aber für mich möchte ich das immer noch als Normalität sehen."
Ein Sieg gegen Sinner aber wäre dann doch ein bisschen mehr als "normal", obwohl Zverev von insgesamt neun Duellen mit dem Südtiroler vier gewonnen hat.
Die jüngsten vier Partien nämlich entschied Sinner allesamt für sich. Zuletzt hatte Zverev ihn im Finale von Wien gefordert und nur knapp verloren, kurz darauf geriet er mit Knöchelproblemen im Halbfinale von Paris beim 0:6, 1:6 gehörig unter die Räder.
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(SID)
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Am Ende wird's deutlich: Sinner lässt nichts anbrennen - Highlights
Quelle: SNTV
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