Becker reicht Zverev nach Zwist die Hand: "Ich bin Sportler, mir macht das nichts aus"

Alexander Zverev hat nach seinem vorzeitigen Ausscheiden bei den ATP Finals in Turin auf einer Pressekonferenz einmal mehr verbal gegen Boris Becker geschossen, bekundet, "keine Lust" mehr auf die Kommentare der deutschen Tennis-Legende zu haben. Mit Zverevs Aussagen konfrontiert, zeigte sich Becker tags darauf bei "Sky" diplomatisch - und reichte der aktuellen Nummer drei der Welt die Hand.

Zverev genervt: "Keine Lust mehr" auf Beckers Kommentare

Quelle: Perform

"Wenn ich alles ernst nehmen würde, was ich damals nach dem Spiel auf der PK gesagt habe ...", sagte Becker, als er auf Zverevs Ausführungen angesprochen wurde.
Der 57-Jährige schob nach: "Sascha war hoch emotionalisiert und die Frage des Journalisten war provozierend. Er hat das ganze Davor und Danach weggelassen. Ich bin Sportler, mir macht das nichts aus. Ich habe Sascha schon geholfen, ich will ihm helfen."
Der Hintergrund: Nachdem Becker den Olympiasieger von Tokio in dieser Saison mehrfach für dessen Spielweise kritisiert hatte, beschwerte sich Zverev im Oktober über die ständigen Ausführungen des sechsmaligen Grand-Slam-Siegers. Zverevs Vorwurf: Becker heische auf seine Kosten lediglich nach Aufmerksamkeit.
Am Rande von Zverevs Niederlage beim letzten Gruppenspiel der Finals in Turin gegen Félix Auger-Aliassime erklärte Becker, dass die Beziehung zwischen ihm und Zverev aktuell "etwas kühler" sei, zudem attestierte er dem Hamburger eine "mentale Blockade."

Zverev: "Keine Lust auf seine Kommentare"

Mit Beckers Einschätzungen konfrontiert, gab Zverev auf der obligatorischen Pressekonferenz zu verstehen: "Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf seine Kommentare."
Becker verteidigte seine kritische Begleitung der Zverev-Saison und verwies darauf, dass er in seiner Rolle als TV-Experte dazu verpflichtet sei, seine Meinung zu sagen: "Er hat selbst gesagt, dass sein Jahr unbefriedigend war. Das habe ich bestätigt."
Becker weiter: "Wenn er gewonnen hätte, hätte ich voll des Lobes über ihn gesprochen und gesagt, dass er die Chancen auf den Turniersieg hat. Aber er hat eben nicht gewonnen. Ich muss meinen Job machen, glaubwürdig bleiben und die Wahrheit sagen."
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Quelle: SNTV


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