Alexander Zverev kontert Boris Becker nach Aus bei ATP Finals: "Keine Lust mehr auf seine Kommentare"
Update 15/11/2025 um 14:01 GMT+1 Uhr
Alexander Zverevs Saison kam mit der Niederlage gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime zu einem aus seiner Sicht vorzeitigen Ende. Der Weltranglistendritte verpasste das Halbfinale bei den ATP Finals und zeigte sich anschließend entsprechend frustriert. Hinzu kommt: Das Verhältnis zu seinem einstigen Mentor Boris Becker ist abgekühlt, auf dessen Kommentare hat der 28-Jährige "keine Lust mehr".
Zverev genervt: "Keine Lust mehr" auf Beckers Kommentare
Quelle: Perform
Eurosport-Experte Becker hatte als "Sky"-Kommentator über sein aktuelles Verhältnis zum deutschen Davis-Cup-Spieler gesprochen.
"Wir texten uns immer mal wieder. Momentan ist es eher etwas kühler in der Beziehung, aber das ist okay, er soll sich auf seine Spiele konzentrieren", sagte der sechsmalige Grand-Slam-Sieger im Rahmen des entscheidenden Gruppenspiels zwischen Zverev und Auger-Aliassime.
Der 57-Jährige hatte den besten deutschen Tennisspieler im Herbst für seine Spielweise kritisiert, woraufhin Zverev sich im Oktober über Beckers kritische Äußerungen in der Öffentlichkeit beschwerte und ihm vorwarf, Aufmerksamkeit auf seine Kosten einheimsen zu wollen.
Nach der Pleite bei den ATP Finals legte Becker noch einmal nach: Er attestierte Zverev unter anderem eine "mentale Blockade" - der Weltranglistendritte sei gegen Auger-Aliassime "mit dem Druck und der Erwartungshaltung" nicht klargekommen.
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Frühes Aus besiegelt! Zverev hadert und scheitert an Auger-Aliassime
Quelle: Eurosport
Becker will Zverev helfen - der hat "keine Lust mehr"
Darauf angesprochen schoss Zverev noch am Abend nach seiner Niederlage zurück: "Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf seine Kommentare."
Vor nicht allzu langer Zeit wurde der dreimalige Wimbledon-Sieger noch als potenzieller Trainer für die deutsche Nummer eins gehandelt. Dies scheint nach dem neu aufflammenden Zwist zwischen den beiden inzwischen so gut wie ausgeschlossen.
Dabei betonte Becker noch, jederzeit für Zverev zur Verfügung zu stehen. "Ich bin nicht Teil des Teams. Wenn er eine Frage hat, bin ich immer offen und antworte", sagte er: "Stören" wolle er aber nicht - "wenn sie meinen, sie machen alles richtig, dann ist das in Ordnung."
Unwahrscheinlich, dass sich Zverev in der aktuellen Gemütslage so bald bei Becker melden wird.
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Highlights: Eiskalter Sinner kocht auch Shelton ab
Quelle: Eurosport
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