Denn dann sei "irgendwann einmal der Autoritätsverlust zu hoch, als dass man noch sinnvoll miteinander arbeiten kann", erläuterte Bresnik.
Solche Situationen gebe "es überall, bei mir und bei jedem anderen Trainer auch. Die Frage ist, was Medvedev gesagt hat, meistens gibt es dazu eine Vorgeschichte. Kann ja sein, dass es seit Tagen Reibereien gibt."
Der Weltranglistenerste hatte seinen Coach bereits im Halbfinale in Halle gegen Oscar Otte angemault. Im Endspiel gegen Hurkacz wurde es Cervara dann aber irgendwann zu bunt und er verließ das Stadion. Medvedev verlor wenig später klar gegen den Polen. Auch bei anderen Turnieren gab es bereits ähnliche lautstarke Streitigkeiten.
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Laut Bresnik gebe es solche Probleme öfter, wenn "der Altersunterschied zwischen Coach und Spieler sehr gering" sei.
Eine Trennung werde es vermutlich aber nicht geben, meinte der österreichische Coach in dem Interview: "Solange man wirtschaftlich von jemandem abhängig ist, lassen sich die Leute halt Sachen bieten, die sie sich sonst nicht bieten lassen würden. Das macht es schwer."
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