ATP Indian Wells: Carlos Alcaraz von Wechsel des Belags beim Masters verwundert - Superstar will sich anpassen
Publiziert 06/03/2025 um 12:49 GMT+1 Uhr
Carlos Alcaraz nimmt beim ATP-Masters von Indian Wells seinen dritten Titel in Folge ins Visier. Im Vorfeld des Showdowns in der kalifornischen Sonne hat sich der Superstar aber mit einer unerwarteten Änderung auseinandersetzen müssen. So entschied sich der Veranstalter dazu, auf einen anderen Belag zurückzugreifen als in der Vergangenheit. Ein Wechsel, den Alcaraz nicht nachvollziehen kann.
Carlos Alcaraz nimmt beim Masters in Indian Wells seinen dritten Titel ins Visier
Fotocredit: Getty Images
Hartplatz ist nicht gleich Hartplatz - diese Tatsache ist in Indian Wells so aktuell wie nur selten zuvor.
"Der Court ist schneller, oder?", meinte Alcaraz auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des ersten Masters der Saison. "Ganz ehrlich: Das ist eine Änderung, die ich nicht verstanden habe, als ich davon erfahren habe."
Bei den Vorbereitungen für das Turnier griff der Veranstalter auf einen anderen Bodenbelag für seine Hartplätze zurück als in den vorangegangenen Jahren, statt Plexipave wurde Laykold verwendet.
Dadurch sind die Courts in Indian Wells nun jenen von den Miami Open und den US Open ähnlicher - und damit deutlich schneller. "Für 25 Jahre war es derselbe Court und genau jetzt müssen sie ihn verändern. Ich weiß nicht, warum sie das getan haben", so Alcaraz.
Alcaraz: "Ich muss darauf trainieren"
Doch davon will sich der Spanier, der zum Auftakt auf den Sieger des Duells zwischen Quentin Halys und Pablo Carreño Busta trifft, nicht unterkriegen lassen.
"Ich muss darauf trainieren. Ich nehme mich als ein Spieler wahr, der sich sehr gut anpassen kann", erklärte Alcaraz. "Ich denke, ich spiele sowieso gutes Tennis, auch wenn die Plätze etwas schneller sind. Aber ich kann nur sagen, dass ich es nicht verstanden habe, als ich es gesehen habe."
Mit Aryna Sabalenka hat sich eine weitere Top-Spielerin zum neuen Gewand der Courts in Indian Wells geäußert. Im Gegensatz zu Alcaraz zeigt sich die Belarussin davon begeistert.
"Ich liebe die neuen Plätze", schwärmte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin. "Sie sind ein bisschen schneller, was gut für mich ist."
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Quelle: Eurosport
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